Nadia Zaboura
@nadiazaboura
📖 Kommunikationswissenschaftlerin und Publizistin („Medien zwischen Macht und Ohnmacht“) ✨ Medienkritik mit und für alle 🌐 Für mehr Vertrauen in Medien und Demokratie 📍 Like = berufl. Lesezeichen MONITOR: is.gd/LeJyBZ SUPPORT: paypal.me/medienanalysen
Apropos Existenzrecht: Kennt ihr 14-jährige Kinder? „Dann macht er ein Foto. Es ist eine Trophäe.“ www.arte.tv/de/videos/13...
Bezeichnend für das Tableau deutscher Leitmedien und ihrer machtkritischen Leistung zu diesem Angriff auf das deutsche Grundgesetz ist, dass Satire wie diese den Kern der Gefahr oftmals sichtbarer, schneller und präziser benennt als Traditionsmedien dies tun - falls sie überhaupt darüber berichten.
„Wieso? Was haben die davon? Warum machen die das? Worin ich die Gründe vermute und warum ich diesen Vorgang für eine Zäsur von verfassungshistorischer Tragweite halte, habe ich in der Berlin Review @blnreview.bsky.social aufgeschrieben.“
Wer den lesenswerten @verfassungsblog.de Text von Maximilian Steinbeis über echte Gegenwehr gegen die AfD richtig und gemäß der Dringlichkeit wichtig fand, der kann direkt hier weiterlesen. Denn bei diesem klar verfassungswidrigen Vorhaben müssten alle Demokraten sofort alarmiert sein und handeln:
„Wenn man glaubt, was in der letzten Woche in allen möglichen liberalen Mitte-Medien zu lesen war, war mein Verhalten jedenfalls schon mal eins, nämlich undemokratisch.“ Was denkt man eigentlich als Vertreter dieser liberalen Mitte-Medien, wenn Wissenschaftler die eigenen Praktiken analysieren?
Apropos Medien als Mittäter: Das Wall Street Journal offeriert eben jenem Rubio massenmediale Reichweite und Legitimität für seinen *checks notes* Frontalangriff auf den Internationalen Strafgerichtshof. Welche deutschen Medien würden sich bei einer AfD-Regierung ebenfalls so zum Spielball machen?
Hier das Snippet von Scheytt und Schönenborn. Laut Webseite der Atlantik-Brücke handelt es sich eindeutig um eine Organisation mit auch Wirtschafts-Fokus und transatlantischer Beziehungen. Aufschlussreich ist die gesamte Antwort Schönenborns, da es auch um das Thema Zugang zum Militär geht.
Habe sehr gelacht. Dann schauen wir doch mal, wer sich unter diesem Jury-Vorsitz gut und gerne für den Deutschen Verlagspreis bewerben möchte. Vielleicht wird es das nächste Mal - looking at you SZ - gar nicht so illiberal? Und was heißt denn eigentlich Zausel? Schlagen wir doch einmal nach:
Mehr in der neuen Ausgabe der @taz.de. Mit Verweisen auf @re-publica.com, @leonido.bsky.social, @jonpeaceman.bsky.social und @renemartens.bsky.social. Und dem Ruf nach dem journalistischen Imperativ unserer Zeit: „Journalismus ist antifaschistisch - oder er ist kein Journalismus“ Gerne sharen.
Kontext: Bereits vor 4 Tagen wurde auf der Bundespressekonferenz nach den Deutschen auf der Flotille & den ihnen zugefügten Verletzungen gefragt. Antwort: „Aus unserer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, wie sich der Gesundheitszustand, der sich uns dargestellt hat, ergibt.“ @tilojung.bsky.social
Der @tagesspiegel.de hebt unseren Vortrag über „Ganz normale Medien und ihr Beitrag zum Comeback des Faschismus“ in seine TOP 10 Veranstaltungen auf der @re-publica.com. @leonido.bsky.social und ich freuen uns auf euch - am 20. Mai um 16:45 auf Stage 1 und im Livestream.
So, die New York Times bringt ja auch regelmäßig journalism-defying banger raus. Welche NYT-Titel fallen euch ein, wenn es um Bothsideism, false equivalence und sonstige problematische Praktiken geht?
Ein voller Erfolg für das Merzsche Projekt „Demokratie halbieren“.
„Senatorin Wedl-Wilson stellt ihm gegenüber klar, dass die Förderung ohne Eigenmittel der Projekte gegen die Landeshaushaltsordnung verstoßen würde - und stellt im gleichen Satz klar, dass sie genau das tun werde.“
So superbe wie pointiert war der zweite Vortrag von Dr. Mandy Tröger über „Die Antisemitismus-Resolutionen und der Journalismus in Deutschland“. Ihre Analyse mitsamt Praxisstimmen aus dem deutschen Medienbetrieb sowie der Wissenschaft findet sich frei hier: journalistik.online/aufsatz/mach...
Viel mitgenommen vom brillanten Vortrag von Prof. Peter Ullrich @textrecycling.bsky.social zu „Autoritärem Anti-Antisemitismus als Vehikel und Katalysator illiberaler Formierung“ bei der Veranstaltung zur antifaschistischen Medien- und Kommunikationswissenschaft an der @uni-jena.de. Go follow.
An der Universität Leipzig sprach ich gestern im Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft vor und mit angehenden Journalisten und Journalistinnen. Das Thema: „Qualität und (Un-)Parteilichkeit der deutschen Nahost Berichterstattung“ Brillante, kritische Köpfe. Danke für die Einladung!
„Ein Mitarbeiter von Senatorin Wedl-Wilson soll Betroffene massiv unter Druck gesetzt und eine „Überwachungsfunktion“ eingenommen haben. Das deckt sich mit den Chats: Wedl-Wilson nennt ihn darin ebenfalls und schreibt, er habe den “Rottweiler” in der Verwaltung gespielt.“
Zitate kann man übrigens auch auf andere Art und Weise einkürzen - und dadurch den Gesamtkontext verunsichtbaren. Hier ein konkretes Beispiel ebenfalls aus dem ARD-Universum aus meinem Vortrag auf der @re-publica.com 2025. Der gesamte Vortrag findet sich hier: youtube.com/watch?v=XhDy5JG6Xks
Beitrag der ARD tagesthemen über die Oscars am Folgetag, O-Ton Gudrun Engel: „Javier Bardem verbindet als einer von wenigen seine Laudatio mit einem politischen Statement: „No to war (...)" Der vollständige Satz Bardems wird an dieser Stelle redaktionell gecuttet, die zweite Satzhälfte gecancelt.
Schauspieler und zuvoriger Oscar-Preisträger Javier Bardem auf der Bühne der Oscar Gala 2026: „No to war and free Palestine.“
Ein Planet, auf dem Menschen leben können - oder soll man es lassen? Trotz jahrelanger Medienkritik und verheerenden Auswirkungen auf öffentliche Debatte und Demokratie: Wer sich für eine fundierte Analyse mit diesem neuen Pro und Contra Meinungsstück interessiert, wird hier fündig. Ein Thread:
Au revoir, München. Vier sonnengetränkte Orte nehme ich mit - der erste Ort wird Teil des Dokumentarfilms „Das laute Schweigen“ sein.