Anton Tantner
@adresscomptoir
Senior Lecturer & Historiker @univie.ac.at || Nummern, Flugsand, Dada und sonstiges Abseitiges || || hier hauptsächlich zum Mitlesen, primär gepostet wird drüben:
Im Angesichte des Traunsteins vorgelesen bekommen, was der Thomas Bernhard-Chatbot des Literaturmuseums über ebendiesen zum Besten gibt: "Drohgebärde der Landschaft ..., eine grandiose Erpressung, die den Menschen ihre Winzigkeit und Lächerlichkeit vorrechnet".
Über weitere Bräuche, denen im Salzkammergut gefrönt wird, informiert eine Infotafel im Literaturmuseum Altaussee.
Glaubt eins der im Salzburgwiki dokumentierten Stellungnahme der österreichischen Bundesforste, war die Abkürzung RF aka "(Staats- und) Reichsforste" für Grenzmarkierungen nicht nur 1938-1945, sondern bereits ca 1852-1867 gebräuchlich, ab 1867 dann KK, zu Zeiten der Republik BF aka Bundesforste.
Während der im Salzkammergut betriebene Vogelfang seit 2010 zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe zählt, scheint ein weiterer in der Region betriebener Brauch, von dem ich heute erstmals im Museum Bad Ischl las, in der einschlägigen Liste noch nicht auf.
Die gute Tat zum heutigen Hitzetag in Wien: Ich habe mich als freiwilliger Ventilator zur Verfügung gestellt, um zu ein bisschen Lufthauch beizutragen.
Höchster Koralmjet, dass im Grazer Gemeinderat künftig mehr Bahnmetaphern verwendet werden! Leo Kühberger kandidiert auf einem Kampfmandat!
Nächste Buchpräsentation: Mi 24.6.2026, 19 Uhr, Bezirksmuseum Wieden, Klagbaumgasse 4, 1040 Wien Durch den Abend führt Museumsleiter Philipp Maurer, special Guest Andreas Kloner liest die Mundartfassung der 1822 erstmals gedruckten "schtolzi Fear,n"!
Heute wieder an jener Seehöhe vorbeigekommen, die zugleich ein Ausstellungsobjekt ist.
Ab heute ist die neue @augustinzeitung.bsky.social erhältlich - die von mir verfasste Stadt unterm Radar überrascht mit zwei brutalistischen Perlen. Leider wurde das markante Flachdach der einen nachträglich verschandelt. Ich nenne auch die Geheimwaffe eines dort ansässigen Haubenkochs!
Wer sich am Wiener Zentralfriedhof laben möchte, kann nicht nur die am Areal befindliche Filiale der Kurkonditorei Oberlaa aufsuchen, sondern auch die Automaten des Outlets der Cafeteria Phönix nutzen; neben Heiß- und Kaltgetränken verkaufen diese Mannerschnitten, Kelly's Chips und Grabkerzen.
1.Mai-Aktivismus: Wie schon letztes Jahr zu einer der Wiener Hausnummern von Eric Hobsbawm schauen. Die Villa Seutter steht weiter zu Verkauf, auch ein Tiny-Haus ist mit dabei.
Diesen Jänner in Frankfurt bin ich im Dunkeln noch schnell dazu gekommen, seine Hausnummer zu fotografieren - heute lese ich im ND die Meldung, dass das Weiterbestehen des Club Voltaire (Kleine Hochstraße 5) gesichert ist: www.nd-aktuell.de/artikel/1199...
Nach der gestrigen sehr erfreulichen Marchfeld-Buch-Präsentation heute wieder Nummern/404-Recherchen: Einer von mehreren dermaßen unsichtbar gemachten Bäumen ist am Wiener Donau-Ufer zu finden.
Alles muss eins selber machen - Covers der heutigen Kroneausgaben von Vorarlberg bis Burgenland, Dank sei dem Austria-Kiosk (Wiener Städtische Büchereien).
Während Simone de Beauvoir in Marseille am Lycée Montgrand (13 rue Montgrand) unterrichtete, befand sich unweit die Redaktion der Cahiers du Sud in 10 quai du Canal (nunmehr cours Jean Ballard) im vierten Stock.
"Als Umschlagplatz für ungreifbare, undurchschaubare Ware steht da das öde Bauwerk zwischen Mole und Speicher. ... An der Fassade sind die Wartesäle im Innern kenntlich, wo Reisende I. bis IV. Klasse (doch vor Gott sind sie alle gleich), eingeklemmt wie zwischen Koffer in ihre geistige Habe, sitzen
Ja sehr schön, die aktuelle Ausgabe von Konkret bietet als Lektüre nicht nur Barbara Eders Artikel "Eau de Vienne" über die jüngste von André Heller in Wien-Floridsdorf kuratierte Zwangsbeglückung, sondern kündigt auch den von ihr abwechselnd mit Alexander Beltz gestalteten Podcast Kadergespräche an
Gestriges Nachmittagsprogramm: Zuerst eine Beschreibung der in der Kruft bey St. Stephan befindlichen herzoglichen Leibern, Eingeweiden und Herzen konsultieren und dann die Doppelhaltestellen-Number of the Beast besichtigen!
Da verbringt man eine Woche in Frankreich und erhält zurück in Wien beim Fine Dining (McDonald's FJB) prompt diese Wartenummer zugewiesen.
Hätte ich jetzt auch nicht erwartet, nahe des Pariser Nullmeridians die Zukunft des Proletariats mitsamt (noch aktueller?) Adresse zu erblicken.
Bei der in Ivry angesiedelten École maternelle Robespierre war ich bislang nicht, dafür konnte ich heute in St. Denis den Kinderspielplatz am Square Robespierre bestaunen. Die sonnenbeschienene Statue des Incorruptible grüßt im Hintergrund. Obacht: Über 12jährige dürfen hier nicht spielen!
Que c'est triste ! Musste heute erfahren, dass die Universität Tours nicht mehr nach Rabelais benannt ist; Begründung u.a.: Das c cédille in François Rabelais bereitete im englischen Sprachraum zuviele Komplikationen.