Anke Gröner
@ankegroener
Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin. www.ankegroener.de/
Und weil ich schon um 6 angefangen habe zu arbeiten, weil das Büro noch leer und kühl war, habe ich jetzt Feierabend und Wochenende und kann endlich das Buch von @standseilbahn.bsky.social anfangen, das heute bei meiner Buchhandlung eintraf. Ihr entschuldigt mich.
Wie es der Zufall will, liegt hier gerade was von ihm auf meinem Schreibtisch. Die letzten beiden Absätze reichen. (Die Kunst der deutschen Kaiserzeit, Leipzig 1943.)
Erich Loest sorgt dafür, dass ich Karl May lesen möchte 😳 Zitat aus: Erich Loest: „Swallow, mein wackerer Mustang. Karl-May-Roman“, Hamburg 1980, S. 87. Der Titel stammt aus „Old Firehand“ (1875), vgl. projekt-gutenberg.org/authors/karl...
Ich habe gerade sehr viel (melancholischen, nachdenklichen, frustrierten) Spaß mit diesem Buch und seinen vielen Fußnoten.
Mal wieder auf die bayerische Verfassung geschworen und einen Vertrag unterschrieben. gepris.dfg.de/project/5523... (Wenn Sie sich die zitatanzeigenden Anführungszeichen im ersten Satz (Link) bitte dazudenken würden? Danke.)
Heute war mein letzter Arbeitstag in Passau. Ich habe mein zweijähriges Provenienzforschungsprojekt mit einem kleinen Abschlussbericht beendet (340 Seiten, ähem). Zum Abschied eins meiner 800 Himmelbilder (Oktober 2025) von der Veste Oberhaus über die Donau.
Happy Pride vom Balkon! Weiter von meiner Wohnung weg schaffe ich es heute nicht. #prideweek #csdmünchen 🏳️🌈🏳️⚧️
Wobei der CSD am Samstag bei mir/uns vermutlich auch eher kurz oder ganz ausfallen wird, weil ÄCHZ.
Die Ausstellung ging bis auf die Dachterrasse vom Museum Ludwig. Kann man nicht meckern.
Das Lesebändchen ist da, wo ich vor zwei Stunden angefangen habe. Das las sich viel zu schnell weg! (Schönes Buch, wie zu erwarten.)
Meike Winnemuth: „Eine Seite noch. Warum Lesen uns so glücklich macht“, München 2026, S. 26.
Salzburg, kurz nach Kriegsende 1945. Aus: Fred Wander: „Das gute Leben oder Von der Fröhlichkeit im Schrecken. Erinnerungen“, Göttingen 2006.
Wir sind im Jahr 1929. Aus: Konstantin Richter, „Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG“, Berlin 2025.
Ich lese sehr langsam, weil ich jedes vierte Wort nachschlagen muss, bin aber bisher sehr amüsiert.
Sebastian Haffner: „Die sieben Todsünden des deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg“ (1964), zitiert bei: Ilko-Sascha Kowalczuk: „Walter Ulbricht. Deutscher Kommunist und Diktator“, Berlin 2025, BPB-Sonderausgabe, Bd. 2, S. 615.
Die Stadt Passau gibt halbjährlich das Magazin „Gestern, heute, morgen“ heraus. In der neuesten Ausgabe geht es auch um mein Forschungsprojekt am Oberhausmuseum sowie unsere Plakataktion in der Fußgängerzone „Gehört das Ihnen?“. Download unter www.passau.de/rathaus-buer...
„She chose September, the most excellent month, to make her move.“ Arundhati Roy: „Mother Mary Comes To Me“ (2025). #ErsteSätze (Noch nie was von Roy gelesen, Buch wegen Titel und Cover gekauft und weil ich gerne (Auto-)Biografien lese. Nach 40 Seiten „The God of Small Things“ bestellt.)
„Es geht ihm schon lange nicht mehr gut. Die Spuren des körperlichen Verfalls sind unübersehbar. Der Alkohol hat ihn zerstört.“ Wilhelm von Sternburg: „Joseph Roth. Eine Biographie“ (2009). #ErsteSätze
„Ich liege im Schlafzimmer in der Kommode. Zwischen den Socken. Ich bin glatt und mittelklein und kalt. Ist so bei Gegenständen, die töten.“ Mareike Fallwickl: „Und alle so still“ (2024). #ErsteSätze
„In the morning, the one who is mostly enlightened comes in. There are stages and she is in the second to last, she thinks. This stage can be described only by a Japanese word. »Bucket of black paint«, it means.“ Jenny Offill: „Weather“ (2020). #ErsteSätze