Bernd Kramer
@berndkramer
Journalist SZ et al. | | www.torial.com/bernd.kramer | hier privat
Nein. Auch ein Unternehmen, ein Pflegeheim oder eine Zeitungsredaktion führt man nicht so. Nur da traut sich in aller Regel niemand aufzumucken.
Immer gut zu sehen, wenn der eigene Laden gegen einen autoritären Chef aufbegehrt
Es fällt mir schwer, das zu sagen über einer Partei, deren Mitglied ich eine Weile lang war, aber: Das haben sich Klingbeil und Bas hart verdient.
"Die Anstalt" protestiert gegen die eigene Senderleitung. Wie gut, dass man in den Medien in Deutschland grundsätzlich immer und überall auf solche Kollegen mit Rückgrat zählen kann, wenn der Chef vor den Rechten kuscht
Der Hut hat was von Thomas Mann, ist aber wahrscheinlich aber Schützenverein Sauerland (trotzdem Maßanfertigung für 2 Millionen)
Nölen auch so eine Atemwegsinfektion, bei der man jetzt gefälligst ein Attest vom Arzt vorlegt. Oder halt nölend arbeiten und alle anstecken, Pech gehabt, ihr Merzbosse
Wahrscheinlich war es die KI, die bei Merz vorsprach, und Onkel Mathias hat das einfach zu 100 Prozent übernommen, und das alles in weniger als einer Sekunde
Arbritshypothese: Rechte in Politik und Medien versuchen das noch tausend mal heftiger und haben im Gegensatz zu Linken dabei die deutlich bessere Erfolgsquote
Und da ist es schon: "Wir brauchen mindestens eine Verschiebung oder eine Aussetzung der Methanverordnung, dass sich die Bundesrepublik Deutschland sicher mit Gasimporten, aber auch mit Mineralölprodukten wie Kerosin versorgen kann"
Zur Erinnerung: Dieser Herr wollte auch vollständig an der Schuldenbremse festhalten und schloss "zufällige oder tatsächlich herbeigeführte Mehrheit" mit der AfD vollständig aus. Bin gespannt auf diese "Vollständigkeit"...
Ich habe mich in meinem *räusper* Buch (hier ▶️: www.penguin.de/autoren/bern...) mit solchen Winner-takes-all-Märkte befasst - am Beispiel der Musik, wo Experimente zeigen, dass es fast beliebig ist, wer zum Superstar wird. Der Punkt ist: Solche Mechanismen greifen um sich. (2/4)
Er ist gekommen, der große Moment der Selbsterkenntnis des Friedrich M.
Und genau deswegen kämpfen wir entschlossen dafür, dass Milliardäre auch künftig so gut wie keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.
Sagt die Frau mit Lebenszeitprofessur und Nebenjob bei Siemens Engery, der jedes Jahr so viel abwirft, dass eine Kündigung auch egal wäre.
Deswegen lässt er jetzt kompensatorisch Schweizer in Deutschland arbeiten, zu Schweizer Konditionen (kein Kündigungsschutz, keine Elternzeit und hat die Schweiz eigentlich die telefonische Krankschreibung?)
Als nächstes dann: 700 Millionen unbezahlte Überstunden: Merz kritisiert Zahlungsmoral der Wirtschaft.
Ich würde mir ja wünschen, dass eine Arbeitsministerin zum Kampf gegen die Arbeitgeber aufruft. (Bas ruft jenseits der Parteitagsfolklore ja doch eher zum Kampf gegen Arbeitslose auf).
Für die Union radikalisiert sich also, wer möglicherweise ein Problem damit haben könnte, wenn die Union ihre Anträge mit den gesichert rechtsextrem gemäßigten Kollegen der AfD durchbringen will. Aha. (via @christianbangel.bsky.social)
Google verabschiedet sich von seiner Diversitätspolitik und scheint auch sonst voll auf Kurs zu sein