Doctors for Choice Germany e.V.
@doctorsforchoice
Health professionals fighting for choice in all areas of sexuality, reproduction & family planning, including safe and legal abortion access in Germany. www.doctorsforchoice.de //
Deswegen fordern wir, dass eine umfassende, weltanschaulich neutrale und gendergerechte Sexualaufklärung flächendeckend an Schulen gewährleistet wird. Wie war eure Erfahrung mit der Sexualaufklärung in der Schule? Lass es uns in den Kommentaren wissen! 5/5
Jugendliche und junge Erwachsene berichten auch weitere Informationsbedarfe. Mehr zu diesen & weiteren wichtigen Studienergebnissen könnt ihr hier nachlesen: www.sexualaufklaerung.de/publikation/... 4/5
Eine umfassende Aufklärung darf nicht nur auf Biologie und Verhütung beschränkt sein, sondern muss sich nach internationalen Standards auch mit Themen wie einvernehmlichem Sex (Nur Ja heißt Ja!), sexualisierter Gewalt & Geschlechtsidentitäten angehen. Das passiert noch viel zu wenig. 3/5
Eine neu im Juli veröffentlichte Studie vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit zeigt auf, dass in Deutschland der Schulunterricht die wichtigste Quelle der Sexualaufklärung für Jugendliche ist. Doch es gibt erhebliche Lücken zu zentralen Themen im Sexualkundeunterricht! 2/5
Heute ist der Internationale Tag der Jugend! Ein guter Anlass, um daran zu erinnern, dass umfassende Sexualaufklärung grundlegend für die sexuelle Selbstbestimmung ist. 1/5 #TagDerJugend #YouthDay #GlobalGoals #Sexalaufklärung #Aufklärung
Wir wünschen uns von unserer gynäkologischen Fachgesellschaft einen evidenzbasierten Umgang mit allen Themen rund um reproduktive und sexuelle Gesundheit. Vor diesem Hintergrund haben wir einen Brief verfasst, um den Vorstand der DGGG zu diesem Thema um eine Stellungnahme zu bitten.
Dr. Köninger hat z.B. die DGGG-Stellungnahme an die Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin verantwortet, in der empfohlen wurde, an der strafrechtlichen Regelung von Abbrüchen festzuhalten. Diese Position widerspricht internationalen, evidenzbasierten Empfehlungen.
Unsere Sorge richtet sich nicht gegen persönliche Meinungen, sondern gegen den möglichen Einfluss solcher Überzeugungen - wenn diese nicht evidenzbasiert sind - auf die wissenschaftliche Positionierung und die öffentliche Vertretung unserer medizinischen Fachgesellschaft.
Insbesondere besorgt uns die erneute Kandidatur der aktuellen 1. Vizepräsidentin Prof. Dr. med. Angela Köninger für den Vorstand, da sie sich seit Jahren öffentlich in der sogenannten Lebensschutzbewegung engagiert. Wir respektieren das individuelle Recht auf Meinungsfreiheit ausdrücklich.
Die anstehende Wahl des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) im Oktober 2026 wirft aus Sicht unseres Vereins wichtige Fragen zur wissenschaftlichen Unabhängigkeit und öffentlichen Repräsentation unserer Fachgesellschaft auf.
Warum wir die Kampagne #GesundheitUnteilbar von @aerztederwelt.org unterstützen 👇
Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, dem aktuellen Antrag der AfD im Bundestag keinen weiteren Raum zu geben. Die Politik darf sich nicht von dem wesentlichen Ziel abwenden lassen: Die Entkriminalisierung von Abtreibung in Deutschland! #WegMit218 #Paragraf218 #Selbstbestimmung
„Diese Angriffe sind Teil einer gefährlichen und besorgniserregenden antifeministischen Agenda.” - Unser Vorstandsmitglied Dr. Annika Kreitlow
Ein Angriff auf pro familia ist ein Angriff auf reproduktive & sexuelle Selbstbestimmung. Die AfD macht kein Geheimnis daraus, dass sie Abtreibung in fast allen Fällen strafbar machen möchte. Angriffe auf die Schwangerschaftskonfliktberatung sind daher unverkennbare Angriffe auf straffreie Abbrüche!
pro familia führt außerdem Schwangerschaftskonfliktberatungen gemäß § 219 durch. Diese Beratungen werden rechtskonform ergebnisoffen geführt und können eine wichtige Stütze für Menschen in allen Lebenslagen sein. Aufgrund dieser Tätigkeit steht pro familia nun unter Beschuss von der AfD.
Staatlich anerkannte Beratungsstellen wie die 180 Einrichtungen von pro familia sind für die soziale Infrastruktur Deutschlands unverzichtbar. pro familia bietet landesweit professionelle Beratung zu Themen wie Sexualität, Partnerschaft, Elternschaft, Kinderwunsch, Verhütung & Schwangerschaft an.
Spät gestern Abend stand ein Antrag der AfD im Bundestag zur Diskussion: Die Partei möchte, dass pro familia von der Schwangerschaftskonfliktberatung ausgeschlossen wird. Warum besorgt uns dieser Angriff? Und warum ist pro familia wichtig?
Was kann 🇩🇪 von 🇨🇦, 🇲🇽 & 🇺🇸 lernen? 🇲🇽 zeigt, dass die Legalisierung von Abtreibung im 1. Trimester notwendiges Minimum ist, um Versorgung zu sichern. Daten aus 🇺🇸 & 🇲🇽 zeigen, dass Telemedizin bzw. „Schwangerschaftsabbruch zuhause“ mit Medikamenten hilft, Versorgungsstrukturen zu stabilisieren. (6/7)
Was wir u.a. von den USA (und Kanada!) lernen können: Die Abschaffung von Fristen führt nicht - wie oft behauptet - zu späteren Abbrüchen, sondern erleichtert den Zugang zur Versorgung auch bei frühen Abbrüchen. (5/7)
Am kompliziertesten ist die Rechtslage in 🇺🇸. 2022 kippte der Oberste Gerichtshof das landesweite Recht auf Abtreibung. ➡ Heute: In 13 Staaten gilt ein vollständiges Abtreibungsverbot, in 4 sind Abbrüche nur bis zur 6. Woche erlaubt. In 11 ist das Recht auf Abtreibung staatlich geschützt. (4/7)
In der Hauptstadt Mexiko-Stadt ist Abtreibung seit 2007 in den ersten 12 Wochen legal. 2023 hat der Oberste Gerichtshof die Kriminalisierung von Abbrüchen landesweit verfassungswidirg erklärt. Heute ist der Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft bis zur 12. Woche in 2/3 der Staaten legal. (3/7)
Von den 3 Ländern hat 🇨🇦 das liberalste Recht. Abtreibung ist seit fast 40 Jahren legal, werden wie jeder andere medizinische Eingriff behandelt & Krankenkassen übernehmen die Kosten. Es gibt keine gesetzliche Frist für Abbrüche, doch ein Großteil findet in den ersten 12 Wochen statt. (2/7)
Und Sonntag um 12:30 steht eine Lesung und Diskussion zu „Das Patriarchat im Uterus“ von und mit Alicia Baier auf dem Programm. Kommt vorbei! Wir freuen uns! Mehr Infos zum Kongress sowie das gesamte Programm findet ihr hier ➡️ www.landesfrauenrat-berlin.de/femsk26/ #FemSK2026
Am kommenden Wochenende (4./5. Juli) findet erstmalig der Feministische Sommerkongress in Berlin statt & Doctors for Choice Germany ist dabei! Am Samstag um 11:00 veranstalten unsere Vorstandsmitglieder Christiane Tennhardt & Annika Kreitlow den Workshop „Markt der Verhütungs-(Un)-Möglichkeiten“.
Wie kann Gesundheitsversorgung queersensibel gestaltet werden? Tolle Ressourcen gibt es von: @queermed-deutschland.de Fortbildungskollektiv queer*sensible Geburt www.queersensible-geburt.com Bundesverband Trans* www.bundesverband-trans.de mis(s)understood bodies www.fem-med.org/missundersto...
Diesen #Pride Monat möchten wir daran erinnern, dass Schwangerschaftsverhütung, Abtreibung und Geburt nicht nur ein „Frauenthema“ sind. Es ist unerlässlich, dass queere, trans*, inter* und nicht-binäre Patient*innen sich in unseren Praxen und Kliniken sicher und respektvoll versorgt fühlen.
In der Gynäkologie ist es unerlässlich, anzuerkennen, dass nicht nur cis Frauen schwanger werden können. Jeder Mensch hat das Recht auf Versorgung, die ihre Selbstbestimmung und Würde wahrt.
Ärzt*innen haben eine Verantwortung, ihre Patient*innen respektvoll zu behandeln, sich mit den spezifischen Bedürfnissen von queeren Menschen auseinanderzusetzen und die Praxis queersensibel zu gestalten!
Jeder Mensch hat ein grundlegendes Recht auf körperliche Selbstbestimmung, Gesundheit & diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung. Doch viele queere Menschen - insbesondere trans* & inter* Personen - erleben regelmäßig Vorurteile, Diskriminierung und fehlende Sensibilität im Gesundheitssystem.