Franziska Davies
@efdavies
Historian of East (Central) Europe at ZZF Potsdam President of the German-Ukrainian Society (DUG) Subscribe to my newsletter "After empire: Reconfiguring Eastern Europe" #StandWithUkraine
Danielle Ross ist eine exzellente Kennerin wolga-tatarischer Geschichte. Sie gehört zu den wenigen westlichen Historiker:innen, die tatsächlich (imperiale) russische Perspektiven bei der Erforschung des Zarenreiches dezentrieren. Ihr Buch über tatarische Geschichte ist phantastisch.
Es gibt potenzielle Rezensent:innen der eigenen Bücher, vor denen hat man ein bisschen Angst, weil man weiß, wie kompetent sie sind und dass sie jede Schwäche erkennen werden. Bei mir war eine davon Danielle Ross. Umso mehr freue ich mich über ihre positive Besprechung in "Russian Review".
Und da habe ich die ganze Zeit gedacht, dass die Frage ist, ob ein starkes Russland Europa "unsicherer macht". Das "Problem" ist die "militärische Stärke der Ukraine". Silly me. (Foto auf der Facebook-Seite von @br24.de. Wie man als seriöses Medium auf dieses Framing kommt, ist mir schleierhaft.)
Ja, ja, diese Kriege gegen Russland, die vor allem in der Ukraine und Belarus stattfinden. Wer kennt sie nicht? @spiegel.de
Today I read through a nearly hagiographic account of Gorbachev by an American scholar, published in 2022. This paragraph in particular struck me. The author suggests that the Russian was more competent than the Kazakh, seeing no need to cite any evidence for this. Isn't there a word for this?
Heute habe ich den Roman "Kälte" von Szczepan Twardoch zu Ende gelesen. "Nulllinie" hat mich schon begeistert, aber dieses Buch fast noch mehr. Ein antikolonialer Roman aus der Feder eines schlesischen Autors, der zugleich einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Polens ist.
einzige Mal, dass ich sie live erleben durfte. Widerwillig bin ich mit Kolleg:innen hin. Dass vor Studis pro-russische Desinformation verbreitet wird, wollten wir nicht widerspruchslos hinnehmen. OfScenbar hat das bei Meyen Eindruck hinterlassen (die "Mannschaftsstärke" bestand aus 4 Personen). 2/3
Diese passiv-aggressive Reaktion vieler Männer, wenn man auf die fragwürdige Instrumentalisierung der "Unschuldsvermutung" bei Berichten über sexualisierte Gewalt hinweist, ist auch eine Selbstauskunft. Ich habe ihn geblockt, habe dabei erstaunt festgestellt, dass der einige nette Follower hat. 1/2
4️⃣ Last, but not least: Der Live-Podcast von @ostausschuss.bsky.social, diesmal mit der großartigen @jpuglierin.bsky.social! Wir sprechen um 19:45 (Kino 1) über die Frage "Wer verteidigt Europa?". Mit @woidelko.bsky.social @jcbehrends.bsky.social @gresselgustav.bsky.social @aufmacher.bsky.social. 🔽
unbekannt sind und nie die Bekanntheit russischer Dissident:innen erlangten. 3️⃣ Um 14 Uhr (Silent Stage): Das erste Panel der @de-ua-gesellschaft.bsky.social ist "The Names of Us: Stories of National Communities Affected by the War". Es ist mir eine Ehre dieses Gespräch zwischen Olesya Yaremchuk, 🔽
Morgen geht es los: Café Kyiv in Berlin! Ich freue mich, bei vier Panels dabei zu sein: 1️⃣ Um 9:00 (Kino 9) @associationruta.bsky.social hat das Panel "Reconnecting Lnowledges: Research as Solidarity and Resistance" mit @terezahendl.bsky.social, Zaal Andronikashvili, Lia Dostlieva & Saltanat
„Ich bin Frieden und wo ich hingehe ist Frieden”. Nimm das, Russland!! #MunichSecurityConference
Ich hatte gute Gründe die LMU zu verlassen. Aber gestern wieder dort zu sein, fühlte sich sehr gut an. Besonders, wenn man mit Leuten wie Maksym Butkevych und Karl Schlögel auf der Bühne sitzt. (Der Rock bisher meine beste Investition in Sachen Mode, finde ich.)
Morgen ist ein besonderer Tag: Ich sehe den großartigen Maksym Butkevych wieder. Er ist, seit ich ihn vor zehn Jahren das erste Mal traf, einer meiner Helden. Freue mich morgen an der @lmu.de einen Abend mit ihm zu moderieren: " Russia's Hybrid War and the Dissolution of Truth", 18-21:30 Uhr. 1/2
Deshalb sammelt @vitsche.bsky.social gemeinsam mit Starenki und @bravery-ev.bsky.social Spenden für 300 Warm Help Boxes. Jede Box bringt unmittelbare Hilfe – mit Wärme, Licht und lebensnotwendigen Alltagsgegenständen. 3/4 vitsche.org/donate/
Ich unterstütze die Kampagne „300 Warm Help Boxes“. Nach schweren russischen Angriffen auf die zivile Energieinfrastruktur leiden viele Menschen in Kyjiw unter Stromausfällen und extremen Temperaturen. Für ältere Menschen sind Kälte und Dunkelheit nicht nur eine Belastung- 1/4 vitsche.org/donate/
Oft komme ich nicht dazu, die schönen Dinge zu posten. Zum Beispiel, dass ich vor drei Wochen im Regensburg im Denkraum Ukraine in zu Gast war und im Kolloquium für Osteuropäische Geschichte einen Vortrag zu meinem Habilitationsprojekt gehalten habe. Voller Raum und kluge Fragen. Danke an alle!
Today Ukrainians around the world remember the victims of the #Holodomor. The Soviet made famine in 1932/32 which became genocidal in Ukraine and cost millions of lives.
Neuer Post, weil der ursprüngliche Fehler enthielt: 1952 veröffentlichte eine deutsch-ukrainische Zeitschrift den Bericht eines ukrainischen Soldaten, der in der sowjetischen Armee gedient hatte und in den Westen geflohen war. Er berichtet über seine Perspektive auf die sowjetische Armee 1/6
This coming Sunday, I have the honour of moderating a discussion on literature & war between these brilliant authors: Artem Chapeye, Oleksandr Mykhed (both soldiers in the 🇺🇦army), Szczepan Twardoch, and translator and author Olaf Kühl at the Frankfurt Book Fair. Very much looking forward to it. 1/2
Russia is seeking to legitimise its genocidal war against Ukraine through the construction of historical narratives. Among those supporting this effort is historian Alexei Miller, a professor of history in St. Petersburg and a member of the Russian Academy of Sciences. 1/3
Dabei können die Ukrainer, so Vakhtang, den Deutschen helfen: sie sind die eigentlichen Russland-Expert:innen, auf sie sollten die Deutschen hören. Diese Veranstaltung war der Auftakt einer dreitägigen Studienreise für DUG-Mitglieder in die Westukraine. Nur wenige Tage nach unserer Rückkehr 6/8
In Lwiw habe ich die Hoffnung geäußert, dass der deutsche „Russland-Komplex“ zwar noch lange nicht überwunden, aber doch schwächer geworden ist. Jurko, der Psychoanalytiker, war skeptisch: Komplexe kann man nicht überwinden, man kann sie erkennen und bearbeiten. 5/8
Die Tradition eines deutsch-russischen Kolonialismus auf Kosten der Länder und Menschen dazwischen hat die europäische Geschichte geprägt – bis zum blutigen Höhepunkt des Paktes zwischen NS-Deutschland und der Sowjetunion von August 1939 bis Juni 1941. 4/8
In dem Gespräch wurde deutlich, dass sich vieles verändert hat im deutschen Blick auf die Ukraine seit 2022. Von den Teilungen Polen-Litauens am Ende des 18. Jahrhunderts bis zur russischen Vollinvasion war der deutsche Blick auf die Ukraine ein zutiefst kolonialer. 3/8
Mit Olesya Yaremchuk, Vakhtang Kebuladze und Jurko Prochasko habe ich über Geschichte und Gegenwart der deutsch-ukrainischen Beziehungen gesprochen. Wir haben dabei ein besonderes Format gewählt: Olesya, Vakhtang und Jurko sprachen Deutsch und ich Ukrainisch. 2/8