Guido Kühn
@guido-kuehn
An Bildredaktionserwartungen vorbeizeichnender Chronist wider Willen, der die Zeiten immerhin so gut illustriert, dass es reicht, um die Arbeiten auf Social Media gegen ungebetene Kommentare, Hate-Mails, Anzeigen und Blocklistenplätze einzutauschen.
Sodele Fiftysomething 28 für die Patreons verpackt und auf dem Weg. Wie üblich sind ein paar Restexemplare übrig. Diese sind nun für Interessierte, die keine Patreons sind, hier erhältlich: cartoons.guido-kuehn.de/product-cate...
Das Entlastungspaket für Überreiche, Rentner und Erben und Konzerne, deren bonigepampertes Missmanagement selbstverständlich die Steuerzahler auffangen dürfen, ist gerade durch, da kündigt Merz das nächste an. Solange Nichtmillionäre Geld haben, wird Merz nicht ruhen, Bonzen und Kapital zu entlasten
Das wird ein langer Tag, allein es hilft nix–der Schwarzdruck muss heute auch noch durch, weil ich den Sammelband No28 bis zum Wochenende auf der Post haben muss. Dafür muss der dreifarbige Druck gut abhängen, da man nunmal keine Bücher in feuchte Drucke einschlagen kann. Aber hey: Holzschnitt rulez
Mit der Streichung der Förderung des queeren Hilfs-Netzwerkes Lambda setzt Frau Prien eine AfD-Forderung um. Im Zuge ihres perfide „Demokratie leben“ bezeichneten Kahlschlages zündet Frau Prien so ziemlich alles in ihrer Reichweite an, was nicht hetero-normativ und/oder bürgerlich-konservativ ist.
Probe: Nächsten Freitag ist beim Klimacamp der Fridays4Future Aufbau einer Ausstellung meiner Stifte zu den Themen Klima, Rechtsrutsch und Gesellschaft. Da aktuell niemand sagen kann wie groß die Fläche ist, habe ich ~400 Blätter vorbereitet, was etwa 25-30 mal der Probehängung im Bild entspricht.
Dobrindt verfolgt ungeachtet nationaler wie internationaler Gesetze und Verpflichtungen weiter das menschenverachtende Kalkül brutalstmöglicher Abschreckung. Dobrindt hat mit dafür gesorgt, das Mittelmeer zum Massengrab zu machen, im Inland schreckt er nicht davor zurück, Hunger als Waffe einzu-
Ha! Von der Ausstellungsreise zurück wartet kistenweise im Hausflur der Sonderband "Physik verhandelt nicht" mit ausgesuchten Illustrationen zum politisch-gesellschaftlichen Zeitgeschehen der letzten Jahre darauf von mir signiert, verpackt und versendet zu werden. Bin dann mal Bücher eintüten :)
Meine Stifte ganz museal. Gestern war Vernissage im Museum für moderne Kunst Hünfeld.
Merz‘ politische Grammatik ist vergleichbar der Mileis: Austeritätfixierung, soziale Härte, Entlastung von Kapital, Abbau konzernregulierender Bürokratie und Transparenz, Moralisierung nach unten, empathielose, technokratische Reformrhetorik. Die SPD hat sich hierbei zu seiner Kettensäge gemacht.
Manche Dinge sind so klar, wie man hoffte, dass sie sich nicht ereignen würden. Chem Özdemir holt sich also als Berater für Bürokratieabbau die chauvinistische Krawallnudel Boris Palmer. Özdemir weiß, dass Bürokratieabbau ist ein rechtskonservatives Narrativ ist, welches auf die Demokratie zielt.
Die Strategie von Union und SPD, wenn es denn eine gibt und kein rein sozialdarwinistischer Überbietungswettbewerb in sozialer Kälte um seiner selbst Willen ist, ist fraglos das Konzept von Staat als soziale Idee an möglichst vielen Stellen gleichzeitig anzuzünden, um mögliches Löschen zu erschweren
Die bleierne Zeit der steten Einschläge. Merz ist die Summe seiner Defizite: gestrig, aggressiv führungsschwach, paternalistisch unverständig, unvorbereitet und unfähig in den für ihn offensichtlich deutlich zu großen Schuhen Fuß zu fassen. Hinter ihm seeheimert die SPD loyal bis zur Selbstauflösung
Druck macht krank, also wird mitten in Zeiten grassierender psychologischer Krankheiten, die psychologische Versorgung zusammengestrichen. Ein Standard Reaktionsschema deutscher Politik bei Transformation, Wandel, Gefahren und Herausforderungen: Blende aus, was Du nicht ändern kannst oder willst.
Lach, ich hatte mir einen leichten Minifaltstuhl (Musterbild) der in meinen kleinen Rucksack passt für meine Unterwegszeichnungen erstanden. Der klappte beim ersten Einsatz unter mir zusammen, erheiterte ein zufällig vorbeiflanierendes älteres Paar und ruinierte mein Blatt. Bleibe Stehendzeichner.
Witwenrente, Elterngeld, Kündigungsschutz, Bürgergeld, Gesundheit, Vorsorge, Rente, Kultur, Bildung… der Staat kürzt alles zusammen, nur nicht bei Yacht- und Superyachtbesitzern. Kann man so machen, wenn man es sich zur Aufgabe macht, für Menschen ohne Boot den perfekten Sturm zusammenzubrauen.
Was die Union nicht veruntreut, verschiebt die SPD. Für die SPD unter Klingbeil sind Klimakatastrophe, Klimaschutz und Klimatransformation als die eine, wesentliche Voraussetzung zur Gestaltung einer tragfähigen Zukunft halt auch nur Gedöns, so lange man mit Klimamitteln fossile Löcher stopfen kann.
Sodele, ich muss packen. Immerhin: die Rotform ist gedruckt. Die Blauform bedarf noch Nacharbeit, das geht übernächste Woche an dieser Stelle weiter, weil ich in dieser Reihenfolge drucke: rot-blau-schwarz Dennoch hat man einen ersten Eindruck, weil ich Schwarzfom-Makulaturen zum Einrichten nutze.
Dicht gepacktes Wochenende... Ich muss das Plakat im Holzdruck fertig machen, zumindest druckfertig einrichten, weil ich jetzt erstmal für eine Woche beruflich unterwegs bin. Dafür müssen drei Farbplatten auf drei Zylinderpressen passergenau eingerichtet werden. Die erste Makulatur der Schwarzplatte
In Baden-Württemberg hält die nunmehr schwarz-grüne Koalition bislang am Unionsplan fest, dass die Daten von Transsexuellen zur „Gefahrenabwehr“ erfasst werden. Die AfD fordert eine Erfassung aller Homosexuellen, Nonbinären, Queeren, nicht Heterosexuellen. Was soll schon schiefgehen? In Deutschland?
Die Klingbeil-SPD leitet großzügig Mittel aus dem Klima-Transformationsfonds um, um Haushaltslöcher zu stopfen und weiter fossile Subventionen auszuschütten. Und die Spahn-Union betrachtet ohnehin alles Steuergeld als ihr Privatvermögen. Kein Wunder, dass die liebend gerne das IFG abschaffen wollen.
Als auch der Ansatz, dass die Bürger nur noch vom hierfür zukünftig alleinig zuständigen Bundesabteilungsleiter Merz krankgeschrieben werden durften, keine Besserung des Krankenstandes brachte, begann die Koalition offen zu debattieren, Kranke zur Abschreckung in sichere Drittstaaten zu remigrieren.
Die seit den 80ern kolportierte Mär, von den Unternehmerqualitäten, die es in der Politik brauche endet also mit einem Retro-Frühstückskonzernchef der Deutschland AG, der gerade 90% seiner Belegschaft kündigt. Ich sage es mal so: Ein Kanzler, der kein Bürger unter Bürgern ist, kann kein Kanzler sein
Fichtner, intellektueller Hasardeur und Spiegelkolumnist, gehört zu jenen Sixtysomethings, die im Ignoranzprivileg eines gerade noch funktionierenden Klimas aufwuchsen und der Wissenschaft nun vorwerfen warnend und belehrend zu sein und zeitgleich monieren nicht rechtzeitig informiert worden zu sein
Montag geht der nächste Sammelband -Fiftysomething No28- in den Druck, und ich sitze an der ersten digital/analogen Skizze für das nächste Einbandposter. Es wird wieder ein Holzschnitt. Das Plakat drucke ich dann übernächste Woche wie gewohnt auf meinen historischen Buchdruckpressen.
Endlich Regen! Mit dem Regen kam auch endlich eine deutliche Abkühlung und die Ernüchterung, dass Regierung, Stammtische und Medien das Thema Klimakatastrophe umgehend ausblenden und sich wieder den wirklich wichtigen Dingen zuwenden: Nazis kuscheln, Migration beenden und Sozialstaat zerschlagen.
Das Problem mit der Union und der Seeheimer SPD aus Sicht des Gemeinwesens ist, dass sie kalt lächelnd den nächsten Zuschlag vom Zuviel ordernd die Rechnung für ihre ökonomisch wie ökologisch obszöne „Umwelt- und Klimaschutz darf nicht zu Kasten der Wirtschaft gehen“-Orgie dem Sozialstaat auflasten.
23.000 überschritten. Was soll ich sagen? Vielleicht dass ich ziemlich froh bin, dass mein Freizeit-Moderationsaufwand ungeachtet der steigenden Reichweite und der wohl unvermeidlichen Aggros in etwa konstant blieb. Ihr seid also in Summe ein angenehmer, zumindest höflicher Haufen. Danke dafür.
Klimaschäden: Viele Autobahnabschnitte gesperrt, Straßen- und Bundesbahn mit großflächigen Störungen…Es war so einfach, wie maßlos überzogen, die Klimaaktivisten mit Foltergriffen von der Straßen zu putzen. Konnte ja keiner ahnen, dass sich als nächstes das Klima selbst auf die Straße kleben sollte.
Klimaschutz dürfe nicht zu Lasten der Wirtschaft gehen, ist das Mantra des Unverstandes der Union. Jeder Hitzetag kostet die Wirtschaft über 400Mio Euro. Das Politikmodell des aussitzenden Weiterso, weil Klima etwas sei, von dem man im Fernsehen erfährt, dass es woanders passiert, endet bei 40°C.