Jana Volkmann
@janavolkmann
[sirens wailing in the distance]
Habe heute meine Mama (40+ Jahre im Kindergarten gearbeitet) nach Tipps gefragt, was man drinnen mit Babys spielen kann, weil wir wegen der Hitze nicht recht rausgehen können. Schätze ich werde nächste Woche Löcher zum Durchkrabbeln in viele große Kartons schneiden.
Heute früh hat es geklingelt und ich habe innerhalb von Sekunden geöffnet, aber vom Boten war nichts mehr zu sehen, nur das Buch lag allein auf der Schwelle. Denke, das passt.
Mache bald meinen 1. Nähkurs und plane, aus alten (und verschlissenen) Stoffbeuteln neue Büchertaschen für unterwegs zu machen. Es ist mir selbst nicht nachvollziehbar, wie enthusiasmiert ich darüber bin.
Der charmante Guy Debord, mäßig glücklich über so manche Übersetzung von „Die Gesellschaft des Spektakels“, drückt seine Dankbarkeit über eine italienische Neuausgabe aus. (Vorwort von 1979, enthalten in der Edition-Tiamat-Ausgabe, deren Übersetzer sich nicht zu schämen brauchen.)
Gar nicht so einfach, gute Bücher für die Allerkleinsten zu finden.
Auch ein sehr gutes Buch, um sich beim Lesen heillos an Erdbeeren zu überessen. (If you know, you know.)
Flashlight von Susan Choi überrascht ganz hinterrücks immer wieder mit so tollen Formulierungen.
Ursula K. Le Guin „The Language of the Night“ (Falls jemand genauer wissen will, woher das mit dem ‚a creative adult is a child who survived‘ herkommt – der Satz ist eigentlich bloß eine Paraphrase und kein Zitat und die Kreativität ist irgendwie unterwegs hinzugekommen.)
Oh den lieben langen Sommer in der Wiese liegen und Tom's Crossing lesen!
Kumiko The Treasure Hunter is missing on the list! Bit snowy for an Easter film though.
Heute ist Weltkinderbuchtag, das ist doch ein Grund zu feiern. Meine Bilderbuch-Ausleih-Ausrede Baby E. und ich waren schon in unserer Zweigstelle der @buechereienwien.bsky.social . Falls Ihr Tipps habt für tolle Bücher für sehr sehr kleine Kinder, bitte nur zu!
„Lolly Willowes“ von Sylvia Townsend Warner ist so toll und wundersam. Hier stellvertretend eine schöne Hühnerstelle.
Ali Smith mal wieder! Nach „Gliff“, das ich bereits gern mochte, nun also „Glyph“ – Buchgeschwister, die von Geschwistern handeln. Außerdem spielen Pferde in beiden wichtige Rollen. Hier ist es ein Geisterpferd! So gut!
Warme Empfehlung für Hiroko Oyamada: Die Fabrik. Es erinnert mich ein kleines bisschen an Georg Klein („Miakro“) & Olga Ravn, ist dabei extrem eigen und wunderbar seltsam. www.rowohlt.de/buch/hiroko-...
Im Jüdischen Museum in Wien kann man momentan Niklas Luhmanns Zettelkasten ansehen. Er ist Teil einer Ausstellung übers Vergessen: www.jmw.at/ausstellung/...
Die Überschriften zu den Filmrezensionen im Guardian sind zunehmend so formuliert, dass danach eigentlich nichts mehr kommen muss. 💃🏼
Daraus habe ich nur Vorwort und ein Kapitel gelesen, aber fand es ganz spannend (mich interessiert aber auch grad die historische Einordnung sehr).
Wie das Romanschreiben im neuen Home Office klappt, muss sich erst noch zeigen, aber die Farbzusammenstellung sieht doch aus wie aus dem Dictionary of Colour Combinations?
Es kann sich nur um einen Zufall dabei handeln, dass KI-Bildgeneratoren und Body Horror gleichzeitig boomen.
Zur Selbstkontrolle der Japanisch-Hausübungen empfiehlt es sich sehr, sich komplett auf Google Lens zu verlassen. Folgt mir für weitere lächerliche, niveaulose Tipps!
Idee für einen Wetten-dass-Beitrag: am Frühstück erkennen, ob jemand grade Migräne hat.
Diese Serie („Chosen Home“) wurde im Grunde komplett um Osamu Dazais Diktum, dass der Mensch für Liebe und Revolution geboren sei, herum konstruiert. And I think that's beautiful.
Und es gibt dieses tolle Kinderbuch über einen verlorenen Handschuh, in dem sich zahlreiche Waldtiere wärmen.
Apropos Stricken: den 1. Handschuh habe ich am Tag vor der Geburt meiner Tochter begonnen und er war sofort fertig. Für den 2. habe ich 8 Wochen gebraucht und viele Fehler dabei gemacht. Gestern habe ich den letzten Faden vernäht, jetzt halte ich sie für die kostbarsten Handschuhe der Welt.
An der Uni Eichstätt geht es drei Tage lang um Tiere in der Literatur. So super, ich freu mich extrem auf und über diese Tagung. Das Programm: www.ku.de/events/decon...
Tagebuch-Releaseparty, 10.10., Depot Wien: Benjamin Opratko diskutiert mit Autor:innen des Schwerpunkts zur Transfeindlichkeit der globalen Rechten – Juliana Gleeson, Kian Kaiser, Sascha Kerschhaggl! tagebuch.at/2025/10/rele...