Nils C. Kumkar
@nilskumkar
Sociologist, working mostly on social theory, qualitative methods, protest, critique, and their discontents.
This is the most Hegelian thing you‘ll read Today. www.scientificamerican.com/article/life...
Und in Bezug auf die Politik und ihre Soziologie: publikationen.soziologie.de/index.php/so...
Vielleicht ist ja im Kontext der Debatte um die Soziologie und ihre Politik dieser kleine Text von Anfang des Jahres ganz interessant: doi.org/10.1515/zfso...
Wie viel Wahrheit über die Eigenrationalität der Massenmedien mitunter in den Beiläufigkeiten offenbar wird: "Vorschlag für ein Sommerloch-Thema"
Kolumnismus ist, wenn das eigene so-finden zum zentralen Befund wird, die Meldung also einfach ist, wie es den Kolumnist:innen so mit Sachen geht. Kennste? Magste? Kannste auch nicht leiden?
Zur Bewirtschaftung des kleinbürgerlichen Ressentiments, ein Musterbeispiel: zeitung.faz.net/data/883/rea...
Den Laden besenrein übergeben. www.tagesspiegel.de/kultur/weime...
Wirtschaftliche Zweckrationalität als List der Vernunft: futurism.com/future-socie...
„Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, empörte Berufskritiker: Wegtreten!“ Diese autoritäre Ansage ist auch vor dem Hintergrund der historisch schlechten Beliebtheitswerte dieser Regierung interessant. 1/
Es ist atemberaubend, wie inhaltsleer das Lob von vielen Seiten ist: Hauptsache, es geht voran, Hauptsache entscheiden, dann geht auch keiner zu den „Extremisten“. Dass man damit einem Kult der Tat das Wort redet, der eine ganz bestimmte Sorte „Extremisten“ auszeichnet, kommt gar nicht in den Sinn.
Das ist auch deshalb interessant, weil es eine politökonomisch durchaus nachvollziehbare Maßnahme auf Kosten der Lohnarbeitenden (Senkung der effektiven Lohnkosten) durch eine völlig ideologische auf Kosten der Lohnarbeitenden ersetzt, die vermutlich den Krankenstand erhöht.
Der Besserwisser zweiter Ordnung, der scharf erkennt, wer der Sache, die er wohl kennt, nicht hilft, indem er sie kennt, führt mustergültig genau die konsequenzenlose moralische selbstinszenierung vor, die er anderen vorwirft.
"Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst."
Das gilt für alle Arbeiten, die sozialpsychologisch-psychoanalytisch argumentieren (oder metaphorisieren), auch und gerade, wenn sie keine empirische Verankerung in Biographieforschung haben.
Hier ist die Gleichsetzung der politischen Gegner mit der AfD übrigens Parteilinie.
Post one photo of a painting that you took with your very own hands.
„Recht und Ordnung“ als Schlachtruf bei der Abschaffung des Rechtsstaats ist ja auch ein Klassiker der Reaktion spätestens seit dem 19. Jhd.
Wieso soll ich es - und dann auch noch DESHALB - positiv sehen? Das ist doch echt bothsidism im Endstadium.
In dem der reichste Mann der Welt rassistische Pogrome anstachelt: www.spiegel.de/ausland/belf...
Ich würde sagen, nichts markiert den Erfolg der extremen Rechten besser und erklärt ihn schlechter, als solche Sätze: „Er soll gemeinschaftlich das Problem lösen, das den Rechtspopulisten zum Aufstieg verhalf“
„Heikler Vergleich“? Der deutschen Erinnerungspolitik ist wirklich nicht mehr zu helfen.