Patrick Mokre
@patrickmokre
political economics of inequality, labor, capitalism. economist @arbeiterkammer.at, research fellow @ineq-wu.bsky.social, phd from @thenewschool.bsky.social. book with güney işıkara : marx's theory of value at the frontiers.
Wer über Teilzeit und Vollzeit redet, sollte sich Wochenstunden pro Person im Erwerbsalter (15-64) ansehen. Die steigen, und zwar weil die Teilzeitstunden pro Person mehr werden. Das liegt vor allem daran, dass mehr Frauen arbeitsmarktaktiv sind.
Young Economists Conference 2026: call for papers is now online, keynotes confirmed! 📆 #yec2026 in Vienna on September 17 and 18, 2026 📣 Keynotes by @ceciliarikap.bsky.social and @izaskunzuazu.bsky.social ✉️ Submit your work until May 10: wien.arbeiterkammer.at/yec2026
Die @arbeiterkammer.at vergibt heute im Wien Museum zum erstmals den Marie Neurath Preis für Datenvisualisierung zum Thema Verteilung. Für den Hauptpreis hat eine Fachjury Maria Strieder und ihre Darstellung des World Overshoot Day ausgewählt. Glückwünsch! wien.arbeiterkammer.at/interessenve...
Interessante Grafik von Seth Ackerman drüben auf X: das Pro-Kopf-Einkommen der unteren 95 % (Arbeitende, Erwerbslose und Pensionist:innen) ist so hoch wie in Kalifornien und Washington - für deutlich weniger Arbeitsstunden.
Es werden mehr Frauen arbeitslos als Männer: Um +6,6 % und +0,5 % mehr als Februar 2025. Das ist ein relativ neuer Trend, bis September 2024 war das umgekehrt. Paula Rossi hat letztes Jahr einen spannenden Beitrag auf dem Arbeit & Wirtschaft Blog dazu geschrieben: www.awblog.at/Frauen/Fraue...
Der Vergleich über die Jahre 2019-2026 zeigt: Diesen Februar sind mehr Menschen arbeitslos und arbeitssuchend als jemals nach der Corona-Krise, die Zahlen liegen auch über dem Vorkrisenwert von 2019. Es befinden sich auch weniger Menschen in Schulung als in den vergangenen Jahren.
Die Arbeitslosenzahlen des AMS für Februar 2026 bestätigen zwei erschreckende Trends: 1️⃣Die Zahl der Arbeitssuchenden steigt weiter 2️⃣Vor allem die Frauenarbeitslosigkeit ist viel höher als noch letztes Jahr
Teilzeitfakt Nummer 4: Dass reichere Ökonomien auch eine höhere Teilzeitquote haben, ist kein Zufall oder unterschiedliche Kulturen. In Österreich sind zwischen 2009 und 2024 Teilzeitquote und Bruttoinlandsprodukt pro Kopf miteinander gewachsen (und zeitweise auch miteinander geschrumpft).
Teilzeitfakt Nummer 3: Reichere Ökonomien haben eine höhere Teilzeitquote, Österreich steht bei beiden Variablen oben im Europa-Vergleich. Das ist (1) nichts zum Schlechtreden und könnte so gelesen werden, dass (2) die höhere Erwerbsbeteiligung durch Teilzeit zum Reichtum beiträgt!
Teilzeitfakt Nummer 2: Die Teilzeitquote wird irreführend verwendet, sie beschreibt nur das Verhältnis von Vollzeit- zu Teilzeitstellen. Besser ist es, sich Stunden in Vollzeit und Teilzeit gemessen an der Erwerbsbevölkerung anzusehen. Da schlägt eine höhere Erwerbsbeteiligung nämlich positiv auf.
Teilzeitfakt Nummer 1: Vollzeitarbeit bleibt stabil - die Stunden die in Vollzeit gearbeitet werden sinken nicht. Im Gegenteil gilt: Dass mehr Menschen Teilzeit, und in der Teilzeit mehr Stunden arbeiten ist die treibende Kraft hinter den wachenden Arbeitsstunden!
My first #tidytuesday submission: As @sponce1.bsky.social points out, capital stock is very unequally distribtued among Brazilian firms. Only 25 firms hold 50 % of the capital stock. R code on my Github: github.com/patrickmokre...
What a lovely evening in the packed FAKTORY bookstore! Thanks to all who came out last night to discuss "Marx's Theory of Value at the Frontiers" with Güney Işıkara, Gabriele Michalitsch and me. 📷Pictures by Florian Rath.
On Tuesday, January 13 we’re launching our book "Marx’s Theory of Value at the Frontiers" at FAKTORY in Vienna. It’s the only joint event Güney Işıkara and I can do, Gabriele Michalitsch will interview us. 📅 All very welcome, please register online: veranstaltung.akwien.at/de/marx-at-t...
It follows up on Rehm's and my work in the Cambridge Journal of Economics. We found wage increases follow turbulent equalization dynamics, like Shaikh finds for regulating profit rates. This is because limits to wage bargaining are shaped by competition: academic.oup.com/cje/article/...
In my paper, I move further into the study of wage inequalities within the real competition/real economic analysis framework, which Anwar Shaikh pioneered. I investigate which competitive dynamics dominate at the top and bottom of the wage distribution: www.nsereview.org/index.php/NS...
The New School Economic Review is a student edited journal from my old department at The New School. It just published an excellent issue on the tradition of Anwar Shaikh and Duncan Foley. I had the honor to contribute an article: www.nsereview.org/index.php/NS...
Like capital, accumulation is our primary law of value: The New School mob at the 27th FMM conference.