Peter Plaikner
@peterplaikner
Berater und Publizist zu Medien und Politik Medienjournalist des Jahres 2025 (laut Fachmagazin “Österreichs Journalist:in”)
Das ORF-Direktionsteam von Clemens Pig wurde deutlich bestellt: Mit 30 (Zentrale) bzw. 31 (Landesstudios) von 34 Stimmen - bei 2 bzw. 1 Enthaltung(en) wegen Befangenheit. Nur die 2 FPÖ-Stiftungsräte stimmten dagegen. Das Ergebnis war auch in seiner Klarheit schon seit Tagen absehbar (@sn.at, 8.8.).
Das nun bestellte ORF-Direktionsquartett für den Küniglberg riecht nach Change Management und Sanierung. Es ist Jahrgang Pig (1974) oder etwas älter. Das wirkt nach einhelligem Willen für zumindest zwei Funktionsperioden. Die Wahlen für die Filialen sehe ich differenzierter (@kleinezeitung.at, 8.8.)
Heute beginnt mit @lgewessler.bsky.social die 44. Auflage der ORF-Sommergespräche. @simonestribl.bsky.social führt diese Interviews zum zweitenmal. Sie hat mir davor ein ACHTERL für @news.at spendiert: keine Antwort durfte länger als 140 Zeichen sein (keine Frage über 100); einst Limit für Tweets.
In der Steiermark versucht die SPÖ unter Max Lercher schon zum zweiten Mal die Online-Wiederbelebung einer Papierparteizeitung. Für die Neue Zeit hat er @pwilhelmer.bsky.social als journalistisches Aushängeschild engagiert. Ohne wirtschaftlichen Beweisdruck könnte es zum Prototyp werden (@news.at).
Am 10.8. starten @simonestribl.bsky.social und @lgewessler.bsky.social die 44. ORF-Sommergespräche. Von 29 Fragestellern kamen Johannes Fischer (6), Peter Rabl (5) und Rudolf Nagiller (4) in den meisten Jahren zum Zug. Unter den Reichweiten-Top-10 ist nur ein Talk älter als 10 Jahre (aus TV-Media).
Wirtschaftsbund und -kammer Wien per Abgang von Walter Ruck nun wieder schlagartig aus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entlassen, wäre ein Fehler. Wir dürfen Margarete Kriz-Zwittkovits nicht einfach durchtauchen lassen. - In TV-Media versuche ich in bitterbösen Briefen formalen Anstand zu wahren.
RTL+Sky, Sky+ITV, MFE+P7S1: Europas TV-Konzerne fusionieren fürs Streaming. Dessen Game-Changer Fiction ist teurer als Studio-Information, kann aber auch nationaler Identität dienen. Wenn nur noch der ORF so etwas für Österreich machen kann, ist das wie Rundfunkmonopol durch die Hintertür (@sn.at).
Mattle (63) ist ideal für einen schwarzen Querpass zur Pensionsreform. Den könnte neben Stocker (66) auch Mikl-Leitner (62) aufnehmen, während in der roten Verteidigung Ludwig (65) harrt. @alinanahler.bsky.social hat mich für Puls4 + ATV dazu befragt. Ab morgen online auf www.joyn.at/serien/atv-a...
Im Vorjahr war der Studiogast der #zib2 von heute einen Tag früher dran. Thema? Nein, nicht die Hitze.
Mein Saisonstart als masochistischer Nebenbei-Beobachter der heimischen Fußball-Ligen fällt wohl versöhnlicher aus als jener von @arminthurnher.bsky.social.
Keine Zustellförderung für Gratisblätter: Die schwarze Landbürgermeisterpartei hat den für sie wichtigsten Flächenmedien nicht helfen können. Doch die ÖVP ist insgesamt inkonsequent in ihrer Hinwendung zu ländlichen Gebieten. 6 der 9 Stationen von Stockers Sommertour sind große Städte (@news.at).
Auch-Staatskünstler Thomas Maurer ist „Im falschen Film“ auf Tour, betrachtet für den Podcast „Maurer & Cik“ mit Thomas Cik wöchentlich die Politik und hat mir flugs ein ACHTERL für @news.at spendiert: keine Antwort durfte länger als 140 Zeichen sein (keine Frage über 100); einst Limit für Tweets.
Veränderung privater Unternehmenskultur als zugegeben naiver Wunsch anlässlich des ORF-Personalkarussells: Die Bewerbung um eine hohe öffentliche Funktion darf vom Ist-Arbeitgeber nicht als heimlicher Verrat betrachtet werden – sondern als Auszeichnung, welch fähige Leute er hervorbringt (@sn.at).
In NÖ und Bgld., den Benchmark-Regionen für VP und SP leben nur 29% bzw. 5% in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern. Vbg. (54%), Sbg. (45%) und Ktn. (44%) sind statistisch viel urbaner. Schwarze Hanni- und rote Dosko-Taktiken taugen also nur beschränkt als regionales Vorbild (@kleinezeitung.at).
Neugier kontra Vertraulichkeit: Das berechtigte externe Interesse an 105 Bewerbern für 13 ORF-Top-Jobs stößt auf eine Datenschutz-Blockade. Dies grundsätzlich für Stellen mit hohem öffentlichen Anspruch zu ändern, könnte ein Turbo für eine andere Unternehmens(wechsel)kultur sein (@kleinezeitung.at).
Haben Sie einfach nur Spaß am Konflikt? Der Titel der Rubrik ist keine Frage an, sondern eine Antwort von Ingrid Thurnher. Die Generaldirektorin des ORF hat meine 7 AUF EINEN STREICH für TV-Media erledigt. Keine Antwort durfte 140 Zeichen überschreiten (und keine Frage 100); einst Limit für Tweets.
ZDF-Zusage und ORF-Zukunftskorb für Streaming auf Joyn: Während die Strategie von Ex-ProSiebenSat.1-Vorstand Markus Breitenecker in Deutschland spät bestätigt wird, erklärt der ORF-Stiftungsratvorsitzende Heinz Lederer das österreichische Vorbild für bald tot. Nachvollziehbar, aber unklug (@sn.at).
Seit Arbeitsstart der 3er-Koalition haben nur 3 der Top-30-Bundespolitiker an Vertrauen gewonnen - in der Regierung bloß Marterbauer und Bauer minimal, aus der Opposition Kickl; zwar von niedrigstem Niveau, aber deutlich. Ich habe für #TV-Media den APA-OGM-Vertrauensindex 7/26 mit 4/25 verglichen.
Überholt vom Redaktionsschluss: Die schwarze Blockade des Medienpakets ist schon überstanden, die falsche ZIB2-Absenz noch nicht. Warum Werner Faymann kein gutes Vorbild für Christian Stocker ist, steht auch in der neuen TV-Media. Dort versuche ich in bitterbösen Briefen formalen Anstand zu wahren.
Anlässlich der Auszeichnung für sein Lebenswerk habe ich im Spätherbst 2024 ein langes Gespräch mit Michael Kuhn (88) geführt, der in der Nacht auf heute gestorben ist (Aus: Österreichs Journalist:in, Ausgabe 06/2024).
Auf @puls24.at wurde ich heute fast zehn Minuten lang zum neuen Medienpaket der Bundesregierung befragt. Am Ende habe ich die Dimension aller Förderungen von privaten Medien mit der ORF-Abgabe verglichen. Verhältnis 1:9!
Noch 2022 hatten in 🇦🇹 klassische Medien mehr Werbeeinnahmen als globale Plattformen. Im 1. Quartal 2026 waren die Ausgaben für sie schon um 94% höher als für die herkömmliche hiesige Konkurrenz. Das schreit nach kompletter Zweckwidmung der Digitalsteuer für Medienförderung (@diefurche.bsky.social).
Barbara Haas leitet in der @kleinezeitung.at den Bereich Frauen & Familie. Sie wurde soeben für die Goldene MedienLÖWIN nominiert, hat mir aber schon davor ein ACHTERL für @news.at (9.7.) spendiert: keine Antwort durfte länger als 140 Zeichen sein (keine Frage über 100); einst das Limit für Tweets.
Es gibt noch 1,1 Millionen Tageszeitungs-Abos. Ihre Bezieher sind ähnlich alt wie das Linear-Nachrichtenpublikum des ORF. Deshalb soll die Papier-Zustellung gefördert werden. Für Umsonst-Titel „an einen Haushalt“ mit minimalem Journalismus-Anteil ist das hingegen schwer nachvollziehbar (@news.at).
Daniel Fellner ist 100 Tage LH. Mit Kritik am ver-rückten Kärnten-Bild – die vermeintliche Tourismusregion ist ein Industrieland – packt er einen Stier bei den Hörnern, der sich nicht allein im Heimspiel bändigen lässt. Doch darauf konzentriert sich alles vor den Gemeindewahlen (@kleinezeitung.at).
Korinna Schumann, die Bundesministerin f. Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hatte standesgemäß 1000 Zuschauer mehr als ihr um 1 Ressort ärmerer Kollege Norbert Totschnig, der Bundesminister f. Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.
Morgen um 24 Uhr endet die Bewerbungsfrist für die 13 Direktionsposten im ORF - vier auf dem Küniglberg, neun für die Landesstudios. Dem monatelangen Name-Dropping angeblicher Kandidat:innen hätte ein frühzeitiger Abgleich mit den grundsätzlichen Ausschreibungskriterien nicht geschadet (@sn.at).
Ungern gehört, aber: Unter den von Medien kolportierten Kandidaten für die ORF-Direktion haben nur ORF III-Chefin Kathrin Zierhut-Kunz (Handelswissenschaft) und Finanzdirektorin Eva Schindlauer (Betriebswirtschaft) eines der Wunschstudien aus der Stellenausschreibung absolviert (@kleinezeitung.at).
Graz-Nachlese in #tvmedia: Elke Kahr ist K-o-m-m-u-n-i-s-t-i-n? Die Mutti von Graz mit dem Flair einer Reservepräsidentin? Solange diese Lichtgestalt im Politikpersonal das K der KPÖ für Kommunismus stehen lässt, bleibt ein Restvorbehalt. Ich plädiere für Umbenennung in Kommunale Partei Österreichs.