Viktor Funk
@vfunk
Schreibt für Table.Media und im Verbrecher Verlag: „Bienenstich“ und „Wir verstehen nicht, was geschieht“. Porträt: Peter Jülich
Das könnte ein sehr interessanter Abend werden: Ich darf am 28. Oktober in Fulda mit zwei Spezialistinnen über Osteuropa und Trauma über mein Buch sprechen. Es geht um Fragen der persönlichen Resilienz, der sowjetischen/postsowjetischen Geschichte und wie die Gewaltherrschaft bis heute (nach)wirkt.
Übrigens, während der russische Investmentbanker und Trump-Flüsterer Kirill Dmitriev auf X die Menschen in Nordafrika als Barbaren diffamiert, baut Moskau seinen Einfluss in Marokko aus. www.marokko.com/aktuelles/in...
Wer nur auf Marokko/Ceuta schaut, vergisst, wer die Bewegungsräume im Sahel in den vergangenen Jahren unter seinen Einfluss gebracht hat. Und ohne eigenes Versagen in der Entwicklungs- und Sicherheitspolitik in Nordafrika zu analysieren, bleiben wir durch autoritäre Staaten erpressbar.
Russland erhöht erneut die Zahl der Soldaten. Die Bau-Einheiten kommen zurück. Wichtigste militärische Bauprojekte sind derzeit in den besetzten Gebieten und wahrsch. an den Grenzen zu NATO-Staaten. Grafik: Britta Weppner Text von mir (Abo oder Testanmeldung) table.media/security/new...
„Besonders deutlich war dieser Effekt in der letzten Juniwoche (22. - 28. Juni), in der die Sterbefallzahlen zeitgleich mit einer historischen Hitzewelle um 32 % über dem mittleren Wert der vier Vorjahre lagen.“ Quelle: Destatis
Gerne vormerken! Am 28.10. lese ich aus „Wir verstehen nicht, was geschieht“, die Osteuropa-Historikerin Katharina Schwinde referiert zur sowj./russ. Erinnerungskultur beim Thema pol. Repressionen und die Trauma-Therapeutin Anna Katharina Neddens erläutert, welche Folgen Gewaltherrschaften haben.
Guten Morgen aus der Region, wo die Geschichte Europas unter unvorstellbar großen Opfern zum Besseren gewendet wurde. (Kaum möglich hier nicht an die Ukraine zu denken.)
Fast durch. Kann das Buch „Eisen“ von Gusel Jachina uneingeschränkt empfehlen. Beeindruckend geschrieben und beeindruckend ins Deutsche übertragen von Helmut Ettinger. kanon-verlag.de/shop/romane/...
Ich bin sehr sicher, das einige sehr geschätzte Kollegen und Kolleginnen beim @spiegel.de garantiert dagegen waren, dass „Russland“ auf dem Cover steht. Das Gegenargument wird gewesen sein: verkauft sich besser. Putin könnte eine Dankeskarte schreiben, er will ja, dass der Westen das genau so sieht.
Russlands Luftkrieg gegen die Ukraine: 8361 Angriffe auf zumeist zivile Ziele in einem Monat. Via @table.media Grafik von Britta Weppner
Schwierig über das Folgende ganz emotionslos zu schreiben, aber ich versuch’s … In der russ. Stadt Tschita (hinter dem Baikalsee) sind am Tag des Sieges über Nazi-Deutschland Witwen und Mütter der Soldaten, die im russ. Krieg gegen die Ukraine gefallen sind, marschiert. Die offizielle 1/4
Das ist schon wieder ein wenig lustig. Putin hat heute das Kremlregiment zum 90 jährigen Bestehen geehrt. Er zeichnet also in einem Moment, in dem er nervöser wird, diejenigen aus, die ihn schützen.
Guten Morgen, bevor es untergeht: Die Ukraine zählte im April im zweiten Monat in Folge die meisten russischen Angriffe aus der Luft seit 02/2022. Die Gründe: * ausgebaute Drohnenproduktionen in Russland * neue Technik, die größere Einsatzdistanzen für Drohnen erlaubt 1/2 Grafik: Britta Weppner
Zum #WelttagDesBuches eines meiner ewigen Immer-wieder-in-die-Hand-nimm-Bücher vom @verbrecherverlag.bsky.social
Guten Morgen, beim Blick in den Himmel musste ich spontan an diese wunderbare Kurzgeschichten von @geraeuschbar.bsky.social denken. Falls ihr also gute Lektüre zum Wochenende sucht, kann ich die euch empfehlen. Erschienen bei @mikrotext.bsky.social mikrotext.de/book/sarah-r...
Unschwer zu erkennen, wer gewinnt, wenn LNG aus Katar erstmal ausgesetzt ist. (Man kann natürlich auch auf Wärmepumpen und grüne Energie setzen, aber das scheint den Interessen der Bundesregeirung zu widersprechen. "Mehr Abhängigkeit wagen" scheintz da das Motto zu sein.) ieefa.org/european-lng...
Ukraine "Auch die Zahl der zivilen Opfer ist seit einigen Monaten hoch. Nach Angaben des UN-Hilfswerks UNHCR starben zwischen Februar 2022 und Ende Januar 2026 mindestens 56.500 Frauen, Männer und Kinder." (Grafik: Britta Weppner) table.media/security/new...
Rubio spricht über das neue Jahrhundert, seine Rede atmet aber den Gesit der 1980er.
Orwellscher wird es in Russland nicht mehr: Während der Staat jegliche Freiheiten normaler Menschen quasi täglich weiter und weiter einschränkt, sagen 73 Prozent, dass sie sich „frei“ fühlen. Die blaue Kurve zeigt die Entwicklung dieser Einstellung seit 1990. Umfrage von Levada.