a&b
@balberlin
Wir posten hier für den Verein Bäume am Landwehrkanal e.V., der sich für eine ökologisch zukunftsfähige Sanierung des Berliner LWK einsetzt, für die (Stadt)Natur in Xhain & beyond, für Klimagerechtigkeit & die sozialökologische Transformation.
Brutzeitpflege in #Xhain. & wieder Anhalter Bhf. Da musste die verglaste Wartestelle akribisch freigeschnitten werden, damit gefälligst auch hier Vögel gg die Scheiben fliegen + ja nicht Gesträuch Luft befeuchtet, Temperatur senkt + womöglich Krabbeltieren + anderem Viehzeug Nahrung/Deckung bietet.
Beispiel + natürlich auch fürs Übersenden der Fotos herzlich danken + zur Fortsetzung dieser Biodiversitäts-sensiblen Unterhaltung des Landwehrkanals ermuntern! Nach EU-Wasserrahmenrichtlinie von 2000 müssen auch Kanäle + anthropogen stark überformte Wasserstraßen ein gutes ökologisches 3/6
herangeführt werden. Dann wurde der geborgene Stamm zersägt + große Teile vor Ort für holzbewohnende Insekten u.a. Arten als Biotopholz von den Mitarbeitern des Außenbezirks Neukölln des Wasserstr. + Schifffahrtsamts Spree-Havel eigeninitiativ belassen. Wir möchten für dieses Best-Practice- 2/6
Nachtrag zu einer vorbildlichen Behandlung des Windwurfs einer mächtigen Pappel in den Landwehrkanal-Wehrgraben in Charlottenburg. Glücklicherweise wurde bei dem Sturmschaden vom 21. Juni nichts + niemand außer dem Großbaum in Mitleidenschaft gezogen. Zur Bergung musste erst Großtechnik 1/6
Ja, wir denken, das ist er. Ohne Kundschaft kommt eins ins Grübeln. Wir hängen mal unsere Fotos an, die auch nicht wohlgeraten sind, weil sich manche dicht am Baum sitzenden eitlerweise fürs Motiv hielten. Wir sehn gar nicht, wie sie den Haufen Glühbirnen am Baum befestigt haben, wurden abgelenkt!
werden, sind stur weiter im Einsatz, ungeachtet der selbst für ein Kind sichtbaren fatalen Folgeschäden der Verwendung dieses Plastikmülls. Eine BaL-Aktive hat gerade die Ahornbäume in der Feilnerstr. davon befreit. Die Fotos zeigen weit fortgeschrittene Feinwurzelbildung am Stamm, 3/4
Leider bezog der Bezirk keinerlei Stellung, stieg vielmehr, wie berichtet, wenig später kurzerhand aus dem Verfahren aus, ohne nach >15 Jahren zu einer Aussprache mit dem Expertenkreis bereit zu sein. Die 'umstrittenen' Wassersäcke aber, die baumsachverständig als kontraproduktiv beurteilt 2/4
2½ Jahre ist's her, da kritisierten Bürgervertreter*innen im Beteiligungsverfahren 'Zukunft Landwehrkanal' anlässlich der 19. Infoveranstaltung des Wasserstr. + Schifffahrtsamts die Baumpflege des SGA Xhain + u.a. die Verwendung von Wassersäcken: www.wsa-spree-havel.wsv.de/Webs/WSA/Spr... 1/4
Nahrungshabitate für Vögel. Wie also ist zu erklären, dass z.B. auf der wahrscheinlich aus repräsentativen Gründen monatlich gemähten Grünfläche am Anhalter Bhf. zwischen blühenden Rosenbüsche einer bis dicht über der Grasnarbe zack gekappt worden ist? Vandalismus? Sichtachse? Traurig. 2/2
Aus unserer Serie Brutzeitgrünpflege in Xhain: Nur langsam dringt durch, wie wichtig für die Artenvielfalt auch der Stadtnatur nicht bloß Bäume, sondern auch Büsche + Hecken sind, v.a. für Insekten, Spinnen & Co., aber auch als (deshalb ganzjährig gesetzlich) geschützte Deckungs- + 1/2
Aus dem Tohuwabohu nicht recht schlau geworden, spricht das klägliche Resultat für sich: Was brauchen wir Bäume, wenn wir Sonnenschirme haben? Wir befragen das Baummanagement nach dem Brutzeitschnitt, ohne befriedigende Antworten zu erwarten. Berge von Schnittgut lagern auf dem Mittelstreifen. 2/2
Während europ. Nachbarländer begriffen haben, dass Nature Based Solutions effektivste Lösungen zur Klimaanpassung bieten, wird in der dt. Hauptstadt die Stadtnatur bekämpft. Vor einer Bar nahe Xbergs Görlitzer Bhf. wurde eine Linde von Privatleuten tlw. regelrecht massakriert. 1/2
Ein seltener Anblick: An einer Hauswand in einem Xberger Hinterhof zeigte sich am hellen Tag dieser Nachtfalter, wahrscheinlich ein Rotes Ordensband aus der Familie der Nachteulen, sry, Eulenfalter. Haben wir vorher zumindest nie bewusst wahrgenommen ...
Tagen anflog, war wahrscheinlich leer, die Schwalbenfamilie umgezogen. Ein bei energetischen Dachsanierungen als Gutachter tätiger Orni berichtet, dass er Kunstnester + Mauerseglerkästen empfohlen habe, doch offenbar hat die Gewobag seine Empfehlungen nicht oder nur teilweise umgesetzt. 2/2
Eine BaL-Aktive hat selbst während der größten Hitze die Lehmkuhle für die Mehlschwalben im Gleisdreieckpark feucht gehalten, damit Baumaterial zur Verfügung stehe, doch Brutgeschäft gab's nur in der Kurfürstenstr., wofür sich auch ein Greifvogel interessierte. Doch das Nest, das er an versch. 1/2
29° herrschten letzten Samstag bei Sonnenuntergang gegen 20:30h (bzw. 21:30h) selbst am Schmalen Luzin. Als wir an einem langen Gehölzstreifen heimwärts radelten, hörten wir mächtiges Summen, glaubten, als wir Tausende Insekten über + in den Büschen gewahrten, an einen Bienenschwarm, 1/2
Siehe: ➡️ taz.de/Hochhaeuser-... ➡️ gleisdreieck-blog.de/2026/06/24/p... ➡️ weact.campact.de/petitions/st... 4/4
zu finden, glaubten wir ihn tot, doch nun ist er mit einer Partnerin zurück. — Gestern Morgen wurden wir auf dem früheren Bahnhofsvorplatz von einem Pärchen Stieglitze empfangen, doch leider glückte nur die Aufnahme eines der beiden. — Abends im Westen dann ein dramatisches Wolkenschauspiel. 2/2
Allabendlich bereitet sich am Waldrand auf einem derselben hohen Grashalme ein Thymian-Widderchen genannter, mit leuchtend scharlachroten Deckflügeln an einen Käfer erinnernder Falter auf die Nacht vor + verbringt sie bewegungslos kopfunter an der Rispe eines Halms. Eines Tages nicht mehr 1/2
Eindrücke von der 2. Naturwald-Exkursion, für Fachleute nichts Spektakuläres, doch für die Allgemeinheit wächst die Bedeutung solcher Infos ☛ "Man schützt nur, was man kennt." Auftritt von Schwefelporling ('Chicken of the Forest', junge Fruchtkörper jedenfalls essbar) sowie der Buckel-Tramete.
Solche Kräuter wachsen hier in Feldbergs Seenland einfach am Straßenrand —, doch mit Entsetzen sehen wir jetzt auch hiesigenorts unermüdliche Mähroboter kreisen + akribisch abgezupfte Grundstücksränder. Womöglich vorauseilender Gehorsam ...
Rehe + eine Hirschkuh. Aber das Tollste: 6 Stunden kein Menschenlärm, kein Motorgeräusch, dafür einmal das schier Trommelfell zerfetzende Röhren eines tieffliegenden Kampfjets. Am Ende trafen wir auf ernüchternde Holzstapel. Viele Falter gab's nicht, aber ein Admiral ließ sich porträtieren. 4/4
hufeisenförmigen, betonharten Fruchtkörpern buchstäblich herausragt. Hier + da in kleinen Tümpeln steht brackig braunes Wasser + müffelt manchmal torfig: erste Anzeichen des Entstehens eines Niedermoors. Der Wildbesatz soll die Naturverjüngung beeinträchtigen, + in der Tat sahen wir etliche 3/4
gestürzt waren. Der Waldboden ist oft dicht bedeckt mit Tot-, besser Biotopholz, + auch hier scheint es in den Dürrejahren ein Birkensterben gegeben zu haben. Viele abgestorbene Habitatbäume stehen noch, von verschiedensten Pilzen besiedelt, unter denen der Zunderschwamm mit seinen mächtigen, 2/4
Im kühlen Naturwaldreservat, wo Gaia ohne menschlichen Eingriff machen soll. Am Hauptweg wurden freilich viele Bäume, hauptsächlich Buchen, aber auch Eichen, Hainbuchen + Nadelhölzer abgesägt + die Stämme durchtrennt., wenn sie auf die von Reifenspuren schwerer Maschinen tief gefurchte Piste 1/4
Obwohl die Witterung eher an Oktober erinnert (ab Mittwoch wird's heiß?) + nur die Locals in die Seen lockt, lässt die Vielfalt an Wildkräutern Böen, Schauer + Frösteln in zu dünner Kluft vergessen. Wir treffen auf Nickende Disteln, Rispen-Gilbweiderich, auf Taubenkropf-Leinkraut + Weiße Lichtnelke.
nur noch wenige der Buchen sind 350 Jahre alt. Heute herrschten frische 17°, in den Hallen trafen wir keine Menschen; auf dem sog. Herrenweg, der auf dem Kamm der Endmoräne verläuft, passierte ein Pferdefuhrwerk, der Bauer spach leise mit seinem Zugtier. Jetzt regnet es wie angekündigt. 3/3
mehr ein (frei schneiden, Müll einsammeln); der Hain soll Urwald werden + allein die Natur machen, doch wir denken, die Pestizide, die gerade auf den angrenzenden Äckern ausgebracht werden, finden ihren Weg. Der Tot- bzw. Biotopholzanteil wächst, ein Eldorado für die Dendroentomologie, + wohl 2/3
Impressionen aus den 'Heiligen Hallen' bei Lüttenhagen, dem 25ha großen ältesten dt. Buchenwald. Nach dem 30-jährigen Krieg im 17. Jhd. aus Naturverjüngung entstanden, steht er seit 150 Jahren unter strengem Schutz ('Totalreservat'). Der Mensch greift nirgends außer entlang des Hauptwegs 1/3