Von der aktuellen VG-Wort-Ausschüttung habe ich mir mal was gegönnt, was ich mir schon seit Jahren kaufen wollte: "The Complete Calvin and Hobbes" in der Taschenbuchausgabe, die immer noch ein ziemlicher Brocken ist.
»Der Gesang der See« von Trude Teige ist genau die Art von Buch, die ich gerade gebraucht habe: Eine ruhig erzählte Geschichte über das Leben einer selbstbewussten Frau in patriarchalen Strukturen auf einer kleinen norwegischen Insel im 19. Jahrhundert. Übers. Günther Frauenlob.
»Wilde Schwäne« von Jung Chang, die bewegende Geschichte dreier Frauen, Großmutter, Tochter und Enkelin, aufgeschrieben von der Enkelin, die in diesem Buch auch die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert erzählt. 1/3
Heute im hervorragend sortierten Ypsilon Buchladen in Frankfurt gekauft.
Vic Atanasov mit einem sehr guten Vortrag zum Thema "Fe/male Gaze im japanischen Film – Von Realität bis Utopie?" Auf der Nippon Connection, der auch auf die Situation von Regisseurinnen in der japanischen Filmbranche eingeht.
Mal eine Bildungslücke schließen. Da ich aktuell viel auf Englisch schreibe, brauche ich auch Lektüre mit gutem Stil als Inspiration, in der Hoffnung, dass davon etwas auf mich abfärbt.
Zum ersten Mal seit über 25 Jahren habe ich mir einen Batman-Comic gekauft. Einem Batman aus der Arbeiterklasse ohne seine Superkraft Reichtum konnte ich nicht widerstehen.
Zwei Tauben im Abendlicht führen ein erregte Unterhaltung im Baum gegenüber von meinem Arbeitszimmerfenster.
Fledermaus auf Sonnenschirm. Sie ist dann in den an unser Grundstück angrenzenden Wald weggeflogen.
Diese Woche hat es bei uns viel geregnet, dann schauen zwei Eichhörchen (eines dunkler, eines etwas heller) regelmäßig auf der Fensterbank meines Arbeitszimmers direkt neben meinem Platz vor dem Computer vorbei.
»Patria« von Fernando Aramburu, monumentale, tragische Geschichte zweier befreundeter Familien, die durch den Terror der ETA entzweigerissen werden. Erzählt clever konstruiert und anachronistisch über mehrere Jahrzehnte die Geschichte der einzelnen Familienmitglieder ... 1/2
Hanami: Letztes Jahr im Oktober gefplanzt, kurz nachdem ich aus Japan zurückgekommen bin, und jetzt blüht die Ziehkirsche Kanzan bereits.
Ich lese gerade »Patria« von Fernando Aramburu in der Übersetzung von Willi Zurbrüggen. Und das ist, trotz der ernsten Thematik, in einem so beschwingten und originellen Stil erzählt, jenseits der genormten Standardprosa, die mir heutzutage in den meisten Büchern begegnet. 1/2
Die beiden Kurzgeschichtenbände, die ich zuletzt gelesen habe. Links mit Ursula K. Le Guin eine der der Wegbereiterinnen der modernen Science Fiction, rechts mit Aiki Mira eine der aufregendsten Stimmen der zeitgenössischen SF.
Vertical Dramas sollen ja gerade schwer im Trend liegen. Bei mir schon seit Jahrzehnten. 😉
Diese Schwanzmeise ist nicht neugierig, sondern kam mehrere Tage lang wieder, um gegen ihr Spiegelbild zu kämpfen. Bis wir den Rollladen länger runtermachten. Zu dem Zeitpunkt war die Fensterbank innen leer, da das Wohnzimmer gerade renoviert wurde. Sonst stehen da Orchideen.
Hatte heute überraschend Post von Carcosa im Regal. Besten Dank an Hannes Riffel und Hardy Kettlitz. Drei der Titel hatte ich sowieso auf meiner Liste.
In »Das dunkle Land« erzählt Elizabeth Kostova von einer jungen Amerikanerin, die in Sofia versehentlich eine Urne mitnimmt und sich dann mit einem zwielichtigen Taxifahrer und einem knuddeligen Hund auf einen Roadtrip begibt, der sie tief in die Vergangenheit Bulgariens führt ... 1/2
Während die beiden Eichhörnchen auf dem Baum gegenüber turnten und mich ablenkten, hat sich ein drittes die Walnuss auf der Fensterbank geschnappt. So kann ich nicht arbeiten!
»The Red Winter«, gelungenes historisches Fantasyromandebüt des australischen Autors Cameron Sullivan, der im Frankreich des 19. Jahrhunderts die Legende um die Bestie von Gévaudan im lässigen Urban-Fantasy-Gewandt als queere Lovestory neu interpretiert. Dt. Übersetzung Jochen Schwarzer
»Kankos Reise« von Rin Usami. Zusammen mit ihrer Familie begleiten wir Kanko auf einer Reise zur Beerdigung ihrer Großmutter. Unterwegs mit dem jähzornigen Vater, der aber auch ganz anders kann, was zeigt, wie ambivalent und komplex Familien sein können, ... 1/2
Noch ein letzter Tag Winterwunderland, bevor die Temperaturen am Wochenende zweistellig werden. Normalerweise gehe ich nicht morgens spazieren, aber heute wollte ich den frischen Schnee im Wald nutzen.
»Grand Hotel Avalon« | Maggie Stiefvater. Ein Luxushotel, in dem 1942 Diplomaten der Achsenmächte untergebracht werden, was den Hotelbetrieb gehörig durcheinanderbringt. Lebt von der Atmosphäre u. dem Charme der Hauptfigur, der Hoteldirektorin. ... 2/2
Ich habe angefangen, meine Lieblingsfilme der letzten Jahre auf DVD/Blu-ray nachzukaufen, weil ich nicht davon abhängig sein möchte, ob sie gerade irgendwo im Streaming verfügbar sind, wenn ich sie mir ansehen möchte. Meine Tendenz geht auch generell wieder weg von digitalen Käufen. 1/3
»Ein Mord im November« von Simon Mason ist ein unterhaltsamer Oxford-Krimi, wie eine überdrehte Mischung aus den Inspectoren Lynley und Lewis. Flott geschrieben, ein guter Fall mit interessanten Verdächtigen. 1/2