Martin Tillich
@martintillich
Einordnung, Haltung, Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft 🌍 📇 Chefredakteur UTOPIA.DE 🎙️ Host: Changemaker
„Österreich hat die besten Voraussetzungen, um dem fossilen Zeitalter zu entfliehen.“ utopia.de/news/statt-o...
Das Gefährliche an Europa gerade: Es verändert sich, ohne dass wir richtig hinschauen. @peterjelinek.bsky.social in der neuen Changemaker-Folge, gemeinsam mit Katja Sinko und mir. Überall, wo es Podcasts gibt.
Trotz aller Warnungen hat der Bundestag gerade eben zentrale Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes gekippt. Ich halte das für einen schweren Fehler.
Nein, wir erleben gerade nicht „nur einen heißen Sommer“. Auch wenn das viele Leute meinen oder glauben wollen.
Ein Perspektivwechsel, den man selten hört: Claudia Traidl-Hoffmann hat dies auf meine eher lockere Einstiegsfrage im Utopia Changemaker Podcast geantwortet — und damit sofort klargemacht, wie präzise und weitblickend sie über die Medizin der Zukunft nachdenkt.
Katherina Reiche meint, die Energiewende bringe die Wirtschaft zum Einsturz. Falsch, sagt @ckemfert.bsky.social Anlässlich ihres neuen Buches „Kurzschluss", habe ich mit ihr im Utopia Changemaker Podcast gesprochen. Überall, wo es Podcasts gibt. utopia.podigee.io/221-changemk...
Was für ein Signal aus München: Nachhaltigkeit und Klimaschutz können überzeugen, wenn sie mit den konkreten Alltagsfragen der Menschen verbunden werden: bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität und eine lebenswerte Stadt.
Das Interesse der politischen Mitte am Klimaschutz ist keineswegs verschwunden – auch wenn politisch immer wieder versucht wird, das Thema für erledigt zu erklären. Robin Alexander nannte das bei Caren Miosga den grundstrategischen Fehler der CDU.
Der fatale Irrglaube an Fossile Energien. Starker Punkt aus „Die Sicherheitslüge“ von @susannegoetze.bsky.social und @annikajoeres.bsky.social Absolute Leseempfehlung für alle, die verstehen wollen, warum Energiepolitik immer auch Sicherheitspolitik ist.
„Wir sehen ja, was auf der Welt passiert.“ Mit diesem Satz bringt Harald Lesch auf den Punkt, was die Bundesregierung in der aktuellen GEG-Debatte offenbar nicht ausreichend berücksichtigt. Gesagt hat er das schon Ende 2025. Und leider wirken diese Worte heute noch treffender als damals.
Von Reiche bis Söder wird gefeiert, „Robert Habecks Heizungsgesetz“ sei endlich abgeschafft. Wieder wird eine komplexe energiepolitische Frage auf ein parteipolitisches Feindbild reduziert.
Es ist schwer auszuhalten, wie realitätsfern die aktuellen energiepolitischen Weichenstellungen sind – und wie deutlich sich darin auch die Interessen der Öl- und Gasindustrie wiederfinden. Energieexperte Tim Meyer bringt mit seiner Einschätzung meine größte Sorge auf den Punkt.
Mit klaren Worten stellt sich unser Umweltminister gegen seine Katherina Reiche, die sich kürzlich mal wieder „offen“ für SMR-Atomreaktoren gezeigt hatte. Starke Positionierung in einer Debatte, in der „Technologieoffenheit“ oft als bequemer Ausweg dient, um an alten Strukturen festzuhalten.
Nicht Klimaschutz ist teuer, Klimaschäden sind teuer. In den USA wird mit Verweis auf angebliche Kosten gerade die Grundlage vieler Klimaschutzmaßnahmen aufgehoben. Bemerkenswert ist, wie Klimawissenschaftler @alevermann.bsky.social auf dieses Kostenargument antwortet.
Wer behauptet, die Energiewende mache Menschen ärmer, blendet aus, was Europa tatsächlich geschwächt hat: die fossile Abhängigkeit von Regimen, die Energie gezielt als Machtinstrument einsetzen.
Heute Abend könnte ein ARD-Thema hohe Wellen schlagen – und wir sollten genau hinschauen, damit Klimaschutzgegner die Debatte nicht politisch für ihre Zwecke ausnutzen. Falscher Klimaschutz kann mehr zerstören, als er schützt – das sollten wir aus der starken Doku "Verschollen" mitnehmen.
@heuteshow.de fordert Warnhinweise für Veggie-Produkte – und bringt damit den Irrsinn der Debatte perfekt auf den Punkt.
Diese Einordnung von Ökonom Jens Südekum ist auf den Punkt – und ein klarer Fingerzeig an Politik und Autokonzerne. Ich müsste eigentlich nichts hinzufügen, aber: Das Ringen um das Verbrenner-Aus beim Autogipfel wirkt wie ein Kampf gegen die Realität.
2025 – und das EU-Parlament hat tatsächlich eben entschieden, dass Veggie-Burger nicht mehr Burger heißen dürfen. Und wer das für belanglos hält, unterschätzt, worum es wirklich geht: um den Kulturkampf einer rechtskonservativen Sprachpolizei gegen Fortschritt und Veränderung.
"Die Tür zu den Grünen darf nicht durch populistisches Bashing verschlossen bleiben, sondern muss für politische Optionen geöffnet werden, um in Bund und Land unsere Regierungsfähigkeit zu erhalten". Endlich Kritik an Söder aus den eigenen Reihen.
Früher konnten wir mit solchen Bildern viele Menschen erreichen. Heute ist es meiner Erfahrung nach deutlich schwerer, Aufmerksamkeit für das Problem zu gewinnen. Dabei ist die Plastikkrise größer denn je. Darum: Bitte nicht den aktuellen UN-Gipfel in Genf verschlafen.
„Das Ziel der Klimaneutralität ist größer als vier Jahre Macht.“ Ein Satz, den sich Friedrich Merz und seine Mitstreiter:innen hinter die Ohren schreiben sollten. Gerd Schöller, Energieunternehmer und Autor von „Unter Hochspannung“ im Interview mit mir: utopia.de/veraenderung...
Die perfekte Good News: konstruktiv, aber nicht naiv. Solche Geschichten passen nicht ins gewohnte Nachrichtenmuster: keine Krise, kein Skandal, kein Alarm. Und genau deshalb bekommen sie zu selten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.
Traue nie einer Statistik, die nicht eine Person gefälscht hat, die mich du selbst ins Amt gehoben hast
Klare Worte vom Umweltminister! Schade, dass seine Worte so wenig Gehör finden. Warum eigentlich?
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Ministerium, das „die Umwelt schützen“ soll, gibt den Großteil seines Budgets dafür aus, den Müll einer angeblich günstigen und sauberen Technologie zu managen – der Atomkraft. Großartige "Grafik des Tages" @correctiv.org
Ich freue mich ehrlich darüber, dass Karl Lauterbach mein Interview mit Tim Meyer lobt. Aber wenn ich die Kommentare unter dem Post auf X lese, weiß ich, warum ich diesen Sumpf verlassen habe.
Wow, die Worte stammen vom Vattenfall Deutschland-Chef Robert Zurawski. Ein Konzern mit fossiler Vergangenheit und laufenden Atomkraft-Aktivitäten im Ausland spricht sich klar für Tempo bei der Energiewende aus – und widerspricht damit offen Katherina Reiche www.sueddeutsche.de/wirtschaft/v...