Sasza
@muenzenberg
Büchergier, Schienenliebe, Baumgenuss & Reiselust. Seit Juli 2022 unterwegs. Mit dem Rad. Zu zweit. Wohin auch immer.
Wider dem strengen Korsett der selbst auferlegten Themen-Quartetts haue ich einfach mal ne willkürlich ausgewählte Runde mongolischer Provinzimpressionen raus. Es war nötig. #projektradria2
Ein öffentliches Bad in Ulaangom. Um das zu erkennen, brauchte es schon den gewieften Kennerblick von mehreren Wochen Mongoleierfahrungen. #projektradria2
Kaum stehen hier in der Mongolei mal ein paar Bäumchen rum - bester Aufkleber! #unveu #projektradria2
Es gibt verschiedene, verschlungene Wege an Brennspiritus zu kommen. In der Mongolei trifft man beim Friseur eine Deutschlehrerin, die eine Ärztin kennt, die einem mal kurz ein Gläschen einschenkt. Kurzer Dienstweg halt. #projektradria2 vivaperipheria.de/2023/08/30/b...
Warten-auf'n-Bus-Quartett (50) Russland, auf dem Weg zum Baikal. Obwohl mir deucht, dass die anspruchsvollen Haltestellen-Ultras hier nur müde abwinken werden und es für den 50. tatsächlich auch etwas mau ist - 200 Orte des Verharrens und Hoffens wären hiermit abgeliefert.
Aus dem stets vergriffenen Lehrbuch "Etikettenschwindel für Quereinsteiger". #projektradria2
Zurück in der Mongolei, wo schon ein schlichter Provinzbahnhof ein künstlerisches Kleinod sondergleichen sein kann. #projektradria2
Russland (22) Sibirien, Burjatien. Hier wäre mit Sicherheit eine eindrucksvollere Ausbeute möglich gewesen. Doch es fehlte mal wieder die Zeit.
Unerlässliche Tipps für den kommenden Citytrip nach Ulan-Ude, der glitzernden Perle an der Ude (Slogan - Город для людей): Headhunting im Schatten der größten Porträtbüste der Galaxis; Abtauchen ins urbane beachlife (Selenga-Rumba); streetart und trainspotting mit den locals. #projektradria2
Warten-auf'n-Bus-Quartett (49) Russland, Burjatien, von der mongolischen Grenze bis Ulan-Ude Dass Russland, wie der gesamte postsowjetische Raum, eine führende Rolle in der anspruchsvollen Kunst der Bushaltestellegestaltung innehat, war klar. Das werden knifflige Ausleseprozesse...
Warten-auf'n-Bus-Quartett (48) Mongolei (zwischen UBie und Russland) Als wollte man es mir mal richtig zeigen, fährt die Mongolei hoch und wartet ab.
Mongolei (21) Erneut frage ich mich, wie blind ich einst durch dieses Land reiste.
34.000km Gewisse Diskrepanzen aufgrund gewisser Alleingänge tun sich auf in der Reisegruppe. Sonst alles dufte. Hübscher Tausender an sich. War aber abzusehen. Schließlich sieht es hier seit Tagen genauso aus.
Gerüchteweise soll im fernen Nordamerika ja aktuell ein Sportereignis stattfinden dem eine gewisse Bedeutung nachgesagt wird. Doch sollte klar sein, wohin die sportbegeisterte Welt heute schaute: nach Ulanbaataar (bzw. ein wenig westlich davon) um sich am Bökh zu ergötzen! #projektradria2
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, die Mongolen hätten ihre Hauptstadt nur deshalb so himmelschreiend abstoßend gestaltet, um nur recht bald einen Grund zu haben, wieder zurück in die Steppe und die gemütliche Jurte (bzw. Ger) zu flüchten. #projektradria2
Warten-auf'n-Bus-Quartett (47) Mongolei retour - was bin ich blind vor einem Dreivierteljahr (34. Quartett) hier durch gefahren, dass ich keine vier Haltestellen fand. Dieses Mal gab es reichliche Ausbeute und das ist erst der Anfang.
So würden sie dann wohl aussehen unsere Platten, Banlieues und Suburbs wenn sie damals bei Liegnitz keinen Rückzieher gemacht hätten, die Herren Mongolen. #projektradria2
Keine Ahnung warum die mongolische Küche bisweilen so heftig bemeckert wird. Mit den mitgebrachten Gewürzen aus Ost- und Südostasien ist das alles überhaupt kein Problem. #projektradria2
Hey, China! Aller guten Dinge waren wie immer vier. Es war wirklich toll, dieses Mal. Und dennoch, wir atmen auf und vermissen dich schon jetzt. Auch merkwürdig, dass man sich in einem so fremd wirkenden Land wie der Mongolei auf Anhieb so normal fühlt. #projektradria2
Warten-auf'n-Bus-Quartett (46) China (Innere Mongolei) - es gibt wenig Dinge zwischen Steppe und Himmel, aber eine Bushaltestelle muss sein.
Was könnten Avignon, Gorizia/Gorica und Erenhot gemeinsam haben? Fehlender Meerzugang, Höhe über den Meeresspiegel oder Stadtgründung? Weit gefehlt! Das waren die drei Kreuzungspunkte mit unserer Reise. Angesichts der Siedlungsdichte Zentralasiens kommen da jetzt noch ein paar. #projektradria2
33333km Selbst die schönste aller Schnapszahlen in der nüchternsten aller Landschaften verpeilt. Aber die Reaktionszeit wird besser.
33.000km Kurz vor "Mittleres Qahar-Banner des Rechten Flügels" (Innere Mongolei, China) Ja, der Ort heißt wirklich so. Neuer Tacho und erst seit kurzem wieder im Sattel, da kann man schon mal etwas nachlässig sein. Aber 12km vorher sah es auch nicht groß anders aus.
20. China Hat erstaunlich lange gedauert. Dabei hat man hier doch sonst alles, zumindest am meisten und am größten. Wahrscheinlich haben all die leeren Gewerbetempel und menschenleeren Wolkenkratzer den Blick ein wenig verstellt.
Hohhot (XIII) Eine Metro für Mongolen. Zwar ein sehr kleines Netz (2 Lin., 49km, 44 Hst.)dafür aber mit unglaubliche viel Liebe für Details.Da den Steppensöhnen die Erde heilig ist, war das Konzept Metro denkbar schwierig zu vermitteln. Da hilft etwas Himmel in der Bahn natürlich. #asiametrototal
Warten-auf'n-Bus-Quartett (45) China (Hubei, Gansu, Innere Mongolei) ein kunterbunter Provinzmix - da ist für jeden was dabei.
Xi'an (XII) Ein weiteres blitzsauberes Wusch-Husch-Erlebnis vom Branchenprimus CRRC, die Nummer 10 in China (422km, 12 Linien, 285 Stationen)?! Doch dann, ein Hauch von Individualität - "Stationssymbole statt Statussymbole" - gönnte man jedem Bahnhof ein eigenes Wappen. #asiametrototal
Ein sauberes Extralob für kreative Abfallbeseitigung geht an die Provinz Gansu. #projektradria2
Aus der Reihe "Fabelwesen,die uns fehlen":Das Xiezhi (獬豸xièzhì) zuhause in der Sinosphäre.Hat großen Intellekt und versteht die menschliche Sprache. Das Xiezhi kann richtig und falsch unterscheiden,und wenn es korrupte Beamte findet, rammt es sie mit seinem Horn und verschlingt sie. #projektradria2