Roland Schuhmann
@thatoldgermanicguy
Indogermanist / Altgermanist "Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen" (SAW Leipzig) / "Wortfamilien diachron (WoDia)" (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
#BILD hat das wahrhaft Grausame an der Situation gut erfasst, nämlich dass wir in unseren Urlaubsregionen keinen Urlaub mehr machen könnten!
Vermutlich der Grund, warum die Gernroder Fragmente eines altsächsischen Psalter-Kommentars verloren sind ... #altsächsisch #OldSaxon
Nur sehr klein, eigentlich nicht einmal erwähnenswert ... #althochdeutsch #OldHighGerman #MerseburgerZauberspruch
Man fragt sich doch, warum "macher" im Petruslied immer zu "mach er" aufgelöst wird und nie zu mac her; so wie im Text sonst er 'er' geschrieben wird, findet sich auch ein weiteres Mal mac 'kann'. Ich sehe keine sichere Entscheidungsmöglichkeit dafür. #althochdeutsch #OldHighGerman
"Plauderei über das Hildebrandslied." So sollte mein nächster Aufsatztitel lauten ...
Addendum zu w...tu im #Hildebrandslied: Wenn ich ganz ehrlich bin, käme meine Interpretation der Tintenreste dem sehr nahe, was damals auch #Grimm bei seiner Federdurchzeichnung gesehen hat ... #althochdeutsch #OldHighGerman
Dieses verfluchte w...tu (diese 3 Buchstaben problemlos) im #Hildebrandslied - man wird es wohl nie mehr sicher rausbekommen, was da stand. Die übliche Lesung w&tu finde ich iwie schwierig, da ich nicht wirklich Tintenreste, die über die Zeilenhöhe ragen, sehen kann. #althochdeutsch #OldHighGerman
Tztz! In Steinmeyer (S 309,9) steht aber deseru, was auch die Handschrift hat ...
Und die Fassung von Aernout van Buchell ... #althochdeutsch #OldHighGerman
War das eine lange Suche nach der Fassung der Kölner Inschrift bei Aegidius Gelenius ... #Althochdeutsch #OldHighGerman
Hatte bisher noch nie die Erstausgabe des 'Wessobrunner Gebets' von 1721 gesehen ... #althochdeutsch #OldHighGerman
Argumentation in der #Wissenschaft: fatereres IST ein Schreibfehler für fateres und KANN daher kein Schreibfehler für fatererwes sein ...
Man könnte doch vom AWB erwarten, dass die alternative Interpretation der Stelle wenigstens Erwähnung findet ...
Zwei Fehler in den Belegen: ConfPal 362,15 liest ‹mennesche›, ConfPal 363,27 ‹mennische› ...
Bis jetzt die älteste Erwähnung von spaghetti alla carbonara (1939) ... [linke Spalte, unten]
Es gibt so Wörter, über die man sich seit langer Zeit keine etymologischen Gedanken mehr gemacht hat. Ein solches Wort ist #althochdeutsch wuogin f. 'Weingefäß', dass lediglich in 2 Handschriften des #Abrogans belegt ist und als Einsprengsel in der Vita Odiliae als wogin ...
Die Lemmaform mit ge- ist #altenglisch; also fehlt entweder # für altenglische Lemmaansätze (gehlid#) oder der uneigentlich altsächsische Ansatz muss in gihlid geändert werden ... So vieles in Tiefenbach ist so nervig ... #altsächsisch #OldSaxon #OldEnglish
Manchmal wird auch zuviel für das Altsächsische beansprucht, wie hier im #AWB. Der Beleg in Gl. 2,700,69/70 ist #mittelfränkisch, somit #althochdeutsch. #altsächsisch #OldSaxon
Wenn im #Heliand die #Handschrift M than er is man drohtin uuari anthesero uueroldi, C than er is man uuari drohtin an thesaro uueroldi, wie kommt man dann darauf, auf ein Lemma mandwāri (o.ä. [mit Schreibfehler]) zu schließen? #altsächsisch #OldSaxon
Freue mich immer das hier zu lesen - die etymologische Deutung des Namens stammt von mir aus einem Probeartikel in einem abgelehnten Antrag; davor gab es die so nicht ...
Ist das Wort nun #althochdeutsch oder #altsächsisch? Und was bedeutet "s.u."? Was ist da zu sehen?