@xfuereinuplan
Politik, Klimawandel, Politikwandel ⛽
es ist überall zu sehen - it can be seen everywhere. Hier am Mittelrhein nicht allein am halb verschwundenen Rhein, sondern auch an den rostroten Bäumen, die an den Hängen vertrocknen und vermutlich schon abgestorben sind.
and the consequences are coming in: At least one quarter of the ecologically most important moorland in Belgium has been burnt down in less than 36 h.
hell is already burning holes in the Antartic Sea Ice more or less midwinter, quite unprecedented:
yep, das isso. Das Summerland Fire ist gestern in nur 5 Stunden um 50 km² angewachsen (im Bild der NASA Firemap unten rechts). Aber weiter nordwestlich um Lillooet brennt es wenn auch mit Lücken auf 150 km Breite. Also wie von Frankfurt (Main) bis Köln.
es ist letztlich noch schlimmer. Denn allein mit Stand heute ist eine komplette Neuaufstellung der Land- und Forstwirtschaft nötig. Im Bild der Bourne-Kanal aus dem 19. Jhdt zw Valence und Grenoble, zur Bewässerung angelegt unter Klimabedingungen, die heute Koblenz hat. Aber nichts passiert.
yep, hab ich vorher den ersten Beleg gesehen, jetzt hab ich auch verstanden, was das Militär für eine Aufgabe hat:
so geht's da weiter in den kommenden 2 Wochen, bis 39°C und kein Tropfen Regen
Donau-Pegel Aggstein in der Wachau (Niederösterreich) reicht mit der Messlatte nicht mehr ins Wasser (Historisches Niedrigwasser) - siehe Bild ORF:
für meine süddeutsche Verwandtschaft war das Allgäu bis in die 1980er der Inbegriff des Dauerregens. Was wir heuer sehen war in den 1980ern so völlig unvorstellbar. Die Loire lässt sich zu Fuß überqueren, wir sind doch nur noch Millimeter von Stadtbränden und Wasser-wie Hungerkrisen entfernt
und das geht mit solchen Wetterkarten? ok, das GFS wird immer für Überschätzung getadelt, die Bodenfeuchte würde nicht richtig berücksichtigt. Da diese aber derzeit extrem gering ausfällt (5 Wochen mit kaum Regen) muss das GFS auch nicht völlig daneben liegen (ECMWF liegt bei 37°C statt 46°C))
zutreffend. Viele warten noch auf den verregneten Sommer von 1981.... dabei rechnen die Modelle mit der heutigen Energie schon sowas: 45°C in Friesland:
ja, geht um etwa 10.000 Tote in zwei Kalenderwochen, gestorben an dem Hitzewochenende oder Montag, Dienstag danach:
crazy amount of meltwater in the bay of Longyearbyen, Spitsbergen, Norway. The Artic is melting away in no time.
zwar werden die Daten immer mal wieder reduziert, aber letztlich bleibt das GFS hartnäckig dabei, dass Ende der Woche 42 - 44°C in halb Frankreich herrschen. Dabei brennt es schon heftig bei Perpignan, Nimes und Die (Drôme)
Das GFS-Modell eskaliert heute wieder komplett mit >46°C in Bordeaux Mitte Juli
unbegreiflich. Hier von gerade eben die Wettervorhersage für Paris die kommenden Tage. Zu beachten auch: null Niederschlag. Zwischenfrage: Was macht eigentlich die Getreideernte? Wir sind mitten im Kollaps und Spiegel und Merz überlegen noch, wo sie WM-Finale kucken.
Wettervorhersage für Kanada am kommenden Samstag. Hudson Bay Küstenorte mit so irren Temperaturen als wäre die Hudson Bay ein österreichischer Badesee und nicht bereits tiefe Arktis
In D leider genauso, bei einer Klinik im Ruhrgebiet weiß ich es aus erster Hand. Nur bei uns hat die Politik seit Mitte letzter Woche offenbar ein Schweigegelübde abgelegt.
Ultimate punishment für NL und den Niederrhein. Rechenläufe des GFS, das diesen Sommer schon bei den 44°C in F richtig lag, sehen NRW und die Niederlande bei 43°C. Und um das Schweigen der Politik noch einzuordnen, aus erster Hand: Klinik im Ruhrgebiet - heute (29. 6.): Leichenhalle voll.
und hier passend die Wassertemperatur des Rheins bei Bimmen/ Emmerich: