Milena Findeis
@zeitzug
AUGnerin: Geprägt von Zügen und Umzügen. Aus Wortfäden werden Tagesrandbilder geformt. zeitzug.com zeitzug.org zeitzug.online augnerin.eu
Morgens um fünf schien der Mond bei 21 Grad, die Birke verliert ihre gelben Blätter. Vogeltränke mit frischem Wasser gefüllt.
Für die in sich ruhende Stille einen Gedankenraum zulassen, an keinen Zweck gebunden. www.zeitzug.com/autoren/mile...
Der ukrainische Germanist Petro Rychlo schlägt literarische Brücken: Vor kurzem erschienen seine „Studien zu deutsch-ukrainischen Literaturbeziehungen“ (Ibidem) - Regenbogen über der Donau Am 11. & 13. August spricht er am Grundlsee über „Im Osten geht die Sonne auf“ www.zeitzug.com/autoren/rych...
Am Horizont die Berge der Kindheit. Wiedersehen … der Komfort der Wörter, die Erinnerungen umfärben.
Das Spürbare, ein Mitschwingen, die Müdigkeit akzeptierend, birgt Wärme in sich, mooszart. www.zeitzug.com/interviews/h...
Gekürzt, den Wipfel der Birke/ bei jeder Böe/ schwenkte der Baum am Balkongeländer entlang/ wir teilen Bruchstellen und Verzweigungen/ bleiben einander zugetan Tagesrandbild
Ich habe mir das neue Buch von Petro Rychlo "Regenbogen über der Donau" Studien zu deutsch-ukrainischen Literaturbeziehungen bestellt, heute an seinem Geburtstag. www.zeitzug.com/autoren/rych...
Am Sonntag der Müdigkeit Raum geben, diesen mit Nichtstun füllen. Den Schmerz fühlen, nicht wegdrücken.
Krieg ist nichts Statistisches, er fließt. Er ist in Bewegung, er zerstört und wischt alles weg, was ihm in den Weg kommt, er lässt viele untergehen. Seine Auswirkungen und Welleneffekte sind unvorhersehbar. Margaret Atwood/ übersetzt Steffen Beilich, Andreas Rostek www.zeitzug.com/autoren/amel...
Sehe vieles vom Fluss der Zeit mitgenommen/ mehr und tiefer im Nichts untergehen/ verkörpert, entkörpert/ das Nichts körperlos/ unbefristet schön Tagesrandbild
Die Sprache macht es uns schwer, das qualitativ Neue allein aus quantitativen Änderungen zu erwarten. Ist „mal zwei“ denn nicht in allen Größenordnungen mal zwei? Rupert Riedl www.zeitzug.com/autoren/ried...
Krieg ist nicht interessant. Ich würde gerne bis Januar schlafen. Oder wach sein, aber nicht hier. Der 75. an vorderster Linie. Der 203. Tag in der Armee. Der 11120. Tag meines Lebens. S. 104 Artem Tschech Nullpunkt, Arco Verlag Aus dem Ukrainischen von Alexander Kratochvil und Maria Weissenböck
Betroffenheitssätze inmitten der Hitzewelle, getränkt von so manchen Tränen der Vortragenden. Kein Impuls, da was nachzulesen. Gut, dass es so schnell aus dem Gedächtnis schwindet.
Die Früchte des Weichselbaums vorm Haus/ unter dem Dachgeschoss Backofenhitze/ Tropennächte in der Prager Gartenstadt/ schleppende Müdigkeit rundum
Namen haften im Gedächtnis wie Morgentau, verflüchtigen sich mit aufsteigendem Nebel. BÖSENORT - HUDI LOG www.zeitzug.org/boesenort
Ingeborg Bachmanns Gedicht „Böhmen liegt am Meer“ entwirft eine Utopie friedlicher Koexistenz. www.zeitzug.com/notiert/b%C3...
Soutine Our flesh remains unsweetened our souls depressed coins not the wish to live forever but to live beyond Soutine Michael March 4.5.1946 New York — 23.2.2025 Prague www.zeitzug.com/autoren/mich...
2016 inszenierte Břetislav Rychlík als erster Tscheche Havels „Asanac“ am Ivan-Franko-Nationaltheater in Kyjiw, Ukraine. Bei seiner Buchvorstellung "Jeviště v mé prasklé hlavě" am 4.5. 2026 in Prag waren unter vielen anderen der ukrainische Botschafter Vasyl Bohdanovič Zvaryč anwesend.