Antisemitismus-Meldestelle der IKG
@ameldestelle
Beratung und Unterstützung für von Antisemitismus Betroffene & Dokumentation antisemitischer Vorfälle. Meldungen online & ☎️ 01 / 531 04–777
2025 war für die Jüdinnen und Juden außerhalb Israels das Jahr mit der höchsten Zahl an Todesopfern seit 1994. Das geht aus dem Jahresbericht zu weltweiten antisemitischen Vorfällen hervor. religion.orf.at/stories/3236... Mehr Details: www.timesofisrael.com/after-deadli...
Wien: Nach den Vorfällen am Mittwoch waren die letzten Tage des kritischen Lueger-Rundgangs im Rahmen des Festivals der Universität für angewandte Kunst deutlich stärker besucht als erwartet. Viele BesucherInnen wollten ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. www.derstandard.at/story/300000...
Wien: Das Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses wurde unter anderem mit "Fuck Juden" und "Kindermörder" beschmiert.
Antisemitische Vorfälle 2025: Der deutsche Bundesverband RIAS legt den Jahresbericht 2025 vor. Link zum Download: report-antisemitism.de/bundesverban...
Wien: in einer Parkgarage wurden an mehrere Wände Hakenkreuze gesprüht. Die Entfernung der Beschmierungen wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Linz: eine Gebäudemauer wurde mit einem Hakenkreuz und "Scheiss Juden" beschmiert. Die Entfernung der Schmiererei wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Antisemitische Vorfälle im Jahr 2025 – Bericht der Antisemitismus-Meldestelle der IKG Wien präsentiert. Insgesamt wurden 1.532 antisemitische Vorfälle registriert, knapp 1% mehr als 2024. Weitere Statistiken, Erklärungen und Kommentare finden Sie unter: www.antisemitismus-meldestelle.at/berichte
Wien: zum wiederholten Male wurde am Campus der Religionen in der Seestadt Aspern die jüdische Fahne schwer beschädigt. Die zuständige Behörde wurde bereits kontaktiert.
Wien: Am Donaukanal im 2. Bezirk wurde eine Wand mit einem Hakenkreuz verunstaltet. Die Entfernung der Schmiererei wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Hinweis zur Erreichbarkeit der Meldestelle über die Pessachfeiertage
Die "Initiative Antifaschistisches Gedenken" hat im März eine umfangreiche Dokumentation herausgegeben, um den rechtsextremen Bombenterror und seine Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. www.derstandard.at/story/300000... Download unter: initiativegedenken.noblogs.org/broschuere-v...
Burgenland: In Jennersdorf wurde das Mahnmal für jüdische Zwangsarbeiter schwer beschädigt. Der eingravierte Davidstern wurde mit einem spitzen Gegenstand stark zerkratzt. Die zuständigen Behörden wurden von der Meldeperson bereits kontaktiert.
Wien: Ein Altglascontainer im 6. Bezirk wurde mit einem Hakenkreuz, "Juden jagen" sowie einem Fadenkreuz beschmiert. Die Entfernung der Schmiererei wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Wien: am Wochenende wurde ein Schaufenster im 6. Bezirk mit "Austria Juden jagen SCR Hools" (Abk. für SC Rapid Hooligans) beschmiert. Die Entfernung der Schmiererei wurde bereits veranlasst.
Wien: eine Meldeperson entdeckte in einem Zug der ÖBB einen durch ein Hakenkreuz verunstalteten Sitzplatz. Die Reinigung des Sitzes wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Wien: Unbekannte beschmierten im 9. Bezirk am Universitätscampus den Eingang des Instituts für Anglistik mit "Fuck Israhell", "Fuck USA" und dem Buchstaben Z, einem Symbol der Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg. Die Entfernung der Schmierereien wurde von der Meldeperson umgehend veranlasst.
Ein neuer Bericht der Dokumentationsstelle politischer Islam zeigt auf, wie Gruppierungen die Gesellschaft spalten wollen und sogar gegen den "Systemislam" agitieren: www.derstandard.at/story/300000...
Gefährliche Allianz: Antisemitismus und Feminismus. Warum ausgerechnet manche feministischen Bewegungen mit einer frauen- und queerfeindlichen Terrororganisation sympathisieren. www.derstandard.at/story/300000...
Wien: An der Eingangstür eines Mehrparteienhauses wurde ein Plakat mit der Überschrift "Epstein der Jude and Tremp" [sic] und einem Foto der beiden Männer mit Kindern angebracht. Es wurde umgehend von der Meldeperson entfernt.
Wien: einen Tag nach dem internationalen Holocaust-Gedenktag wurde uns dieser "God hates Jews" Aufkleber im 12. Bezirk gemeldet. Die Entfernung des Stickers wurde veranlasst und die zuständige Behörde kontaktiert.
Die EU-Grundrechteagentur bemängelt in einem am Dienstag in Wien präsentierten Bericht die Erfassung antisemitischer Vorfälle in vielen EU-Staaten. www.kathpress.at/goto/meldung... Details und Download des Berichts unter fra.europa.eu/en/publicati...
Wien: Von mehreren Seiten wurde uns heute die Beschmierung eines Lokals im 9. Bezirk mit der Parole „JUDEN RAUS“ sowie mehreren Hakenkreuzen gemeldet. Die Entfernung der antisemitischen bzw. neonazistischen Schmierereien wurde umgehend veranlasst. Die zuständigen Behörden wurden kontaktiert.
Besonders häufig richteten sich Hate Crimes 2025 auch gegen Jüdinnen und Juden. Im Vorjahr gab es 114 Anklagen mit diesem Vorurteilsmotiv, 430 Fälle wurden eingestellt und 17 diversionell erledigt. www.derstandard.at/story/300000...
Wien: Ein unbescholtener 54-Jähriger kaufte sich im Internet ein SS-T-Shirt und spazierte einen Tag damit herum. Von der Nazi-Schutzstaffel will er noch nie gehört haben www.derstandard.at/story/300000...
Ein alter Hit von DJ Ötzi feiert dank TikTok ein Revival und löst damit eine Welle von Antisemitismus auf Social Media aus. Uns wurden mehrere Kommentare unter dem YouTube- Video zum Lied gemeldet, welche bereits an die zuständige Behörde weitergeleitet wurden www.derstandard.at/story/300000...
Jänner 2026: Meldung einer antisemitischen Beschmierung ("Gut dass man euch vergast hat" und 2 Hakenkeuze) an einer Bankfiliale im 10. Bezirk in Wien. Die zuständigen Behörden wurden informiert, sowie die Beseitigung veranlasst.
Hinweis zur Erreichbarkeit der Meldestelle über die Feiertage
Der IS ruft dazu auf, "Juden weltweit" anzugreifen. Belgiens Muslime sollen "die göttlichen Gebote [befolgen], die Juden und Christen zu bekämpfen, die in jeder Straße unter euch sind; die Feiertage ist noch in vollem Gange, der Markt des Paradieses ist offen." www.memri.org/reports/isla...
Antisemitismus melden wirkt! Nur einen Tag nach der Meldung der antisemitischen und gegen das NS-Verbotsgesetz verstoßenden Beschmierung wurde diese bereits von der Gruppe Sofortmaßnahmen der @wien.gv.at entfernt (bzw. im vorliegenden Fall die Tafel gewechselt). Danke!
Wien, Dezember 2025: am jüdischen Teil des Zentralfriedhofs wird eine antisemitische Beschmierung inklusive Hakenkreuz gesichtet und gemeldet. Die Entfernung wurde veranlasst, die relevanten Behörden informiert.