Gerd Valchars
@gvau
Politikwissenschafter in Wien.
In Peking lebt man von Fast- und Streetfood. Was aber gar nicht geht, ist Essen mit bloßen Händen. Das Croissant und die Zimtschnecke wird mit Messer und Gabel serviert, die Pommes mit Einweg-Handschuhen.
Und hier noch ein Bekleidungstipp für das schwitzende Wien. Für die gefühlten 47° C - die werden sich auch noch geknackt. Ups, ganz vergessen: Das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz verhindert dieses Outfit ja zum Glück
Wer kein E-Moped hat, borgt sich für kurze Strecken eins der Leihräder aus. Es gibt drei verschiedene Anbieter und sie stehen an jeder Ecke. In den Stadtteilen Pekings, in denen wir uns meistens bewegen, ist es ausgeschlossen, nicht in innerhalb weniger Meter Dutzende Leihräder verfügbar sind.
Wer ein Kind im Kindergartenalter hat, weiß, dass das ein absoluter Game Changer sein kann. 😊🛗
Achja, und wem immer noch zu heiß ist, der oder die kann natürlich auch in der Solana Shopping Mall Eislaufen gehen.
Wie man in Peking mit der starken Sonne sonst noch umgeht? Widersprüchlich. Da gibt es die einen, die auf den berühmten Peking-Bikini setzen. Und die anderen, die, ganz im Gegenteil, völlig verschleiert mit Tüchern, Schals und Gesichtsmasken unterwegs sind.
Tatsächlich sind auch viele Straßen von Bäumen mit dichten Baumkronen gesäumt, die die ganze Straße beschatten.
Auch in Peking ist es derzeit unerträglich heiß. Die Hitze (35+°C, in der Nacht nicht unter 26°), zu der noch eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit kommt (oft zwischen 80 u 90%), gilt hier aber nicht als außergewöhnlich. Klimaanlagen sind allgegenwärtig, Routenplaner heben Straßen im Schatten hervor.
Eine Attraktion im Einkaufszentrum Solana sind Rehkitz, die man streicheln, Füttern und mit denen man sich gemeinsam fotografieren kann. Milchfläschen gibt's bei einem Stand zu kaufen. Häufig werden auch Goldfische angeboten, die Kinder mit Angeln oder Netzen fangen und mitnehmen können.
Und hier könnt ihr nicht nur 1. eure Ohren High Tech reinigen lassen 2. dabei zu sehen 3. alle anderen dabei zusehen lassen. Am Schluss gibt's das Video vermutlich zum mitnehmen.
oft verdächtig und sperren die Karten regelmäßig. Und weil ohne Handy einfach nix mehr geht, gibt es überall in der Stadt solche Leih-Powerbanks - im Supermarkt, im Lokal, vorm Geschäft.
Ohne Handy geht nix Okay, das mag jetzt wirklich banal klingen, aber es ist so: Ohne Handy geht in dieser Stadt so gut wie nichts. Zentral sind WeChat und Alipay, die unzählige Funktionen haben - Öffi-Ticket, Leihrad, Taxi, Navigieren, Bezahlen, Geld überweisen, und und und
Achja, und Hongkong btw ist die einzige U-Bahn, die mir bisher untergekommen ist, in der es eine 1. Klasse gibt. Oder kenn Ihr das von wo anders auch?
Ausgänge, Zugtüren, Waggons, etc. werden genauestens beschriftet. Unglaublich praktisch! Weg Finden oder Treffpunkte Ausmachen easy gemacht.
Gepäck muss wie am Flughafen bei jedem U-Bahn Eingang durchleuchtet werden, auch Flüssigkeiten werden kontrolliert. Wie bei vielem in Peking hat man aber den Eindruck, dass es viel um das "Tun, als ob" geht, wirklich genau geschaut wird nicht. Die Flasche im Rucksack geht oft unkontrolliert durch.
Das für den Film "Noch lange keine Lipizzaner" namensgebende Zitat gerade in abgewandelter Form in einem rechtswissenschaftlichen Text aus 2019 gelesen. Es ist beeindruckend und erschreckend, was manche - hier Prof. em. Dr. Dr. h.c.mult. - als (rechts)wissenschaftliches Argument ansehen.
Gekauft wird über Online-Plattformen bei unterschiedlichen Händlern. Heißt: Einzelne Produkte werden mitunter einzeln zugestellt. Irgendwann liegt dann ein Packerl vor der Tür und Du kannst dich über Kloreiniger oder die Geschirrspültabs freuen. Für die extra jemand quer durch Peking gefahren ist.
Apropos Shopping: Geliefert wird natürlich nicht nur Essen. So gut wie alles kann online bestellt werden, vieles ist schwer überhaupt noch in einem Geschäft zu finden. Paketen sind omnipräsent - sie liegen vor Haus- und Wohnungstüren, in Regalen bei Eingängen oder in den vielen Packerlstationen
Allgegenwärtig sind beispielsweise (Essens)-Zusteller:innen Zu mancher Uhrzeit und bei schlechtem Wetter, sind sie überhaupt die einzigen, die man auf der Straße sieht.
Beijing, here we go! Die Familie verbringt den Sommer gemeinsam in Peking. Und wer von Euch will, kommt mit! Zumindest ein bisschen. Denn hier gibt es ab sofort ein paar Einblicke in den Alltag und das Leben in dieser so vielschichtigen und ambivalenten und schwer zugänglichen Stadt.
Auch für die Grazer Gemeinderatswahl gilt: Der absolute Mehrheit der Grazerinnen und Grazer im Wahlalter hat nicht mitgewählt. Und fast gleich so viele Grazer:innen über 16 sind nicht wahlberechtigt wie die KPÖ gewählt haben. Die klare Verliererin auch dieser Wahl ist einmal mehr die Demokratie.
Eben erschienen: Tagungsband zur Stadttagung der AK Wien vom Dezember 2024: Demokratie in Wien. In Print und online hier: emedien.arbeiterkammer.at/viewer/image...