Katharina Mersch
@katha-m
Historian, Middle Ages
Eines meiner Göttinger Lieblingshäuser - es hat alle sogenannten Krisen des 14. Jahrhunderts miterlebt, und auch alle danach.
Im Park ein bisschen lesen, ein bisschen flanieren und wieder ein bisschen lesen bleibt für mich durch alle Lebensalter mit das Beste, was man mit seiner Zeit anfangen kann. 🤷 Hier: der alte botanische Garten in Göttingen.
Bei uns um die Ecke gibt es einen See, an dem man nicht viel mehr machen kann als um ihn herum zu gehen oder zu joggen. 5 und 10 Gehminuten entfernt gibt es riesige Parkplätze. Aber wie will man von dort aus auch zum See kommen, wenn der Gehweg zugeparkt ist. 🤡 Her mit der Verkehrswende!
Im Zoomvortrag erklärte eben Fiona Griffiths einer Studentin (frei) "Als K. Mersch und ich damals anfingen, uns mit Nonnen zu beschäftigen, sagten alle 'Lass es, du wirst eh keine Frauen in den Quellen finden, die konnten nicht lesen, nicht schreiben usw.' Hör nicht auf die Leute." Fühlte sich so an
Ich bin auf S. 130 der rechtsradikalen Geschichtswahnvorstellungen angelangt und werde belehrt, dass Ostwestfalen "Irminsul-Landschaft"ist. 😭
Ich habe im Berufungsverfahren angekündigt, dass ich die politische Lesung der Regionalgeschichte berücksichtigen will. Ich mache das jetzt und .... igitt! "Etwas durcharbeiten" bekommt für mich gerade eine ganz neue Bedeutung, Quellenarbeit und -kritik einen ganz neuen Wert.
Während um elf abends Blitze hinter einer dicken Wolkendecke toben, trötet eine tapfere Blaskapelle hunderte Meter entfernt zum Finale des Schützenfestes tapfer und durchdringend die Nationalhymne. Falls ihr euch mal gefragt habt, wie es sich in Ostwestfalen so lebt.
Ich will ja niemanden neidisch machen, aber heute hat mich eine ehemalige Bochumer Studentin an meiner neuen Uni besucht und hat mir ein riesiges Schoko-Erdnuss-Brot gebacken und mitgebracht. 🤗
Halber Baum, damit der Parkplatz ordentlich bleibt. Oder: Sag mir, dass du in Deutschland bist, ohne zu sagen, dass du in Deutschland bist.
Wir können breit grinsen und haben Energie, mein neues Team und ich.
Sehet und staunet: Der augusteische Eisennagelklumpen aus Anreppen. 🙌 Er ist riesig.
Heute mache ich einen Ausflug in die Antike (und freue mich, dass mich im LWL-Museum in der Kaiserpfalz klimatische Bedingungen für weit über 1000 Jahre alte Stücke erwarten).
Frau Mersch macht qua Amt die historische Provinz unsicher Teil 4: Höxter.
One of the best things about my job is that, from time to time, I am able to meet bright people from different disciplines from all around the world and talk with them. And to run afterwards with a bag full of heavy books to catch your train is a such great workout.
Gute Laune auf dem ersten Treffen des Revivals des AK NRW Mediävistik. Im nächsten Jahr sind wir in Köln und werden mit mehr Vorlauf eine Save-the-date-Rundmail schicken.
Die Kollegin aus der Kunstgeschichte hat mir heute das Mittelalter in Soest gezeigt: Es ist unfassbar viel, erstaunlich grün und stellenweise sehr abgefahren.
Was macht ein Bochumer Sinologe im ländlichen Hochstift Paderborn? Klar: Mit der hiesigen Mittelalterhistorikerin das älteste erhaltene karolingische Westwerk der Welt in Corvey bewundern!
Super Wetter für einen Besuch beim Archivar und einen anschließenden Mini-Spaziergang um Dom und Kaiserpfalz. Kaiserwetter sozusagen.
Wir räumen gerade Institutsschränke auf, deren Inhalt teils Einblicke in die coolsten Academia-Trends von 1980-2000 gewährt. Alle waren super gespannt darauf, was sich im ominösen schwarzen Koffer verbirgt. Naaaa, was haben wir denn da gefunden?!?
Ende Mai in NRW und noch nichts vor? Kommt in Scharen zum ersten Treffen des Arbeitskreises NRW Mediävistik seit langem, dieses Mal in Hagen, und unterhaltet euch mit netten und klugen Mediävist:innen aus dem gesamten Bundesland! FernUni Hagen, Universitätsstr. 33, Gebäude 2, Raum 4+5 (1. Stock).