Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale)
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Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ist Standort der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra und zählt zu den renommiertesten archäologischen Museen Mitteleuropas. Impressum:
Die Ruine der einstigen Stiftskirche St. Marien zu Walbeck an der Aller, nach 941 von Graf Lothar II. als Sühneleistung für die Beteiligung an einer Verschwörung gegen Otto I. gegründet, gilt als ein bedeutendes architektonisches Zeugnis der Ottonenzeit. © LDA Sachsen-Anhalt, M. Zirm.
Das überaus hohe Publikumsinteresse an der Präsentation der Sonderausstellung lässt weiterhin nicht nach. So konnte bereits heute der 50.000. Besucher in der Schau begrüßt werden. Mehr zu erfahren gibt es in der Presseinformation: www.lda-lsa.de/presse-und-o... ©LDA Sachsen-Anhalt, A.Lochner-Rechta.
Das Pferd nimmt neben dem Hund eine besondere Stellung im Verhältnis des Menschen zu den Tieren ein. Mehr darüber gibt es im Fund des Monats August: www.lda-lsa.de/archaeologie... © LDA Sachsen-Anhalt, Karol Schauer.
Im Zuge archäologischer Ausgrabungen wurde 2018 auf dem Gebiet der früheren Siedlung Niendorf ein kleiner Zinnfisch entdeckt. Auf dem Körper des 6,6cm langen und aus einer Blei-Zinn-Legierung gefertigten Fischmodells sind deutlich Schuppen und Flossen erkennbar. © LDA Sachsen-Anhalt, V. Keil.
Zwischen dem Naumburger Dom des 11. Jh. und der Nikolaikapelle wurde bei archäologischen Untersuchungen ein kleiner Friedhof entdeckt. Fast alle 13 Grabstellen besitzen eine gehobene Ausstattung. ©LDA Sachsen-Anhalt, M. Klehm. Mehr dazu in der Presseinformation: www.lda-lsa.de/presse-und-o...
Die Schale mit Henkelösen und Strahlenornament stammt aus Klein-Möringen (Lkr. Stendal). Sie hat einen Durchmesser von 26,5 cm und lässt sich der Schönfelder Kultur um 2800 bis 2200 v.Chr. zuordnen. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták (1/2) #archäologie #geschichte #museum #museumhalle #steinzeit
Die kurze unverzierte Eisenwaffe hat eine zweischneidige Klinge mit leicht rhombischem Querschnitt. Es handelt sich um das erste Ringknaufschwert der römischen Infanterie in Sachsen-Anhalt. Die Waffe ist vermutlich Kriegsbeute oder stammt vom Waffenhandel. © LDA Sachsen-Anhalt, J.Lipták.(1/2) #roman
Im Jahr 1934 wurde ein Grabhügel in der Dölauer Heide ausgegraben. Innerhalb dieses Hügels gab es 7 Bestattungen. Bei Grab 5 handelte es sich um eine kleine Steinkiste für eine Kinderbestattung, der unteranderem dieser schnurkeramische Becher beigelegt war. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. (1/2)
Die Pechreste stammen aus einem mittelpaläolithischen Fundhorizont bei Königsaue (SLK). Durch Untersuchungen konnte belegt werden, es handelt sich hierbei um Birkenpech. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. (1/2) #archäologie #geschichte #museum #stoneage #museumhalle
Das monumentale Rundfenster im Ratssitzungssaal des Rathauses von Quedlinburg, das sogenannte „Krönungsfenster“ zeigt die sagenhafte Königserhebung Heinrichs I. am Quedlinburger Finkenherd. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták (1/2)
Die zweiteilige 45 cm lange Prunkfibel stammt aus der Nähe von Lützkendorf. Es handelt sich um einen sehr reich verzierten Gewandschmuck. Das Objekt datiert in die Urnenfelderzeit 1100 bis 1000 v.Chr. © LDA Sachsen-Anhalt, J.Lipták. (1/2) #archäologie #geschichte #sachsenanhalt
Dieser mesolithische Jagdbogen wurde aus Eibenholz gefertigt und stammt aus Barleben (Lkr. Börde). Der querständige starre Griff in der Mitte des Bogens bietet dabei Halt. Rekonstruierte Bögen dieser Art haben eine Zugkraft von 25 kg und schießen bis zu 50 m weit. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
Im März 1939 wurden bei Bottendorf im thüringischen Kyffhäuserkreis die Überreste eines Mannes entdeckt. Die Bestattung wird in die späte Mittelsteinzeit, etwa 7000 Jahre vor heute datiert. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #museum #archäologie (1/2)
1930 wurde in Halle (Saale) Trotha das Grab eines Glockenbecher-Mannes freigelegt. Am linken Unterarm des Toten lag in situ eine fast 9 cm hohe und 4,3 cm breite Armschutzplatte, die dem Toten den Beinamen “Der Bogenschütze von Trotha” einbrachte. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták (1/2)
Seit dem 27. März 2026 zeigt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) die Sonderausstellung ›Die Schamanin‹. In den ersten drei Monaten konnten bereits rund 37.000 Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung begrüßt werden. Sie wird daher bis zum 7. Februar 2027 verlängert.
1988 wurde bei der Begehung einer bekannten kaiserzeitlichen Siedlungsfläche diese zweihenklige 5,2 cm hohe Amphore bei Kleinjena (BLK) geborgen. Sie ist aus Achat gefertigt und fast vollständig erhalten. Der Form nach datiert sie in das 1. Jh. n.Chr. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
Der Becher und die Amphore der Schnurkeramik-Kultur (2800 bis 2050 v. Chr.) stammen aus einer Steinkiste, die innerhalb eines Grabhügels in der Dölauer Heide (Stadt Halle) 1934 freigelegt wurde. Der Becher ist 16 Zentimeter und die Amphore 26 Zentimeter hoch. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták
Pestmasken mit schnabelförmigem Nasenschutz waren im 16. Jh. ein wichtiger Bestandteil der Schutzbekleidung von Pestärzten. Die Maske war Teil der Ausstellung „Fundsache Luther“ im #museumhalle . ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. (1/2)
Ein Löwenskelett (Panthera leo spelaea) aus der Saalezeit wurde bei Neumark-Nord geborgen. Das Objekt war in der Sonderausstellung „Elefantenreich“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. (1/2)
Bei Grabungen zwischen 1984 und 1990 bei Unseburg (Lkr. SLK) wurde dieser Schädel entdeckt. Untersuchungen ergaben, dass es sich bei der Toten um eine etwas 55 jährige Frau handelte. Das Grab wird in die Mittelsteinzeit zwischen 6550 und 6390 v. Chr. datiert. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
Die Skulptur eines Urmenschen basiert auf verschiedenen Knochenfunden artgleicher Individuen aus der Zeit vor etwa 200.000 Jahren. Dargestellt ist ein Mensch aus der Übergangszeit zum Homo sapiens neanderthalensis. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #museum #stoneage
Ein 3D-Modell der Himmelsscheibe von Nebra mit Erklärungen zu den einzelnen Phasen gibt es hier: www.emuseum-himmelswege.de/fileadmin/me... © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
Das schlangenhaarige Haupt der #Medusa ist auf einem bronzenen Henkelhalter eines römischen Weinmischeimers abgebildet. Es handelt sich um einen Lesefund der 1970 bei Bösenburg (Lkr. MSH) gefunden wurde. Dieses äußerst seltene Objekt datiert in das 1. Jh. n. Chr. © LDA Sachsen-Anhalt, J.Lipták (1/2)
Aus einer Steinkiste bei Neehausen (Lkr. MSH) wurde im 19. Jh. dieses Gefäß geborgen. Es handelt sich um einen Glockenbecher mit den typischen Verzierungstechniken der Glockenbecherkultur in Form von Kammstempelmustern. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte (1/2)
Die sieben Schwerter und eine Lanzenspitze fand man 1906 im Bodetal (Lkr. Nordhausen). Der Fund vereint einheimische mit im Süden und Norden populären Schwertformen. Dies sind Anzeichen für ein weit reichendes Kommunikationsnetz am Ende der Bronzezeit. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták (1/2)
Die Beilklinge aus Kalbe (Milde) stammt aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Es handelt sich um einen neuen Werkzeugtypus der #Mittelsteinzeit. Beile dieser Art werden in verschiedenen Formen hergestellt und unteranderem in Hirschgeweih geschäftet. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták (1/2)
Die kleine sechsfüßige schnurkeramische Holzschale stammt aus dem „Wachhügel“ (Lkr. MSH). Das aus Ahron gefertigte Stück zählt zu den seltensten Funden der #Jungsteinzeit, da Holzobjekte sich nur sehr spärlich erhalten haben. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #sachsenanhalt
Diese Speerspitze aus Rothirschknochen wurde bei Bauarbeiten 1935 bei Glindenberg (Lkr. Börde) geborgen. Das Objekt datiert in das Mesolithikum (9000-5500 v.Chr.). Es belegt die zentrale Rolle des Fischfangs in dieser Zeitperiode. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #musem #geschichte
Das Pilgerzeichen aus Blei stammt aus dem Altmarkkreis Salzwedel und datiert in das 13. bzw. 14. Jh. Die Pilger erhofften als Belohnung für die entbehrungsreiche Reise den Erlass eines Teils ihrer Sündenstrafen im Jenseits. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
Seit 27. März kann im Landesmuseum für Vorgeschichte die Sonderausstellung "Die Schamanin" besucht werden. Mehr Informationen gibt es hier: www.ausstellung-schamanin.de. © LDA Sachsen-Anhalt, M. Klehm.