Niklas Hoth
@niklashoth
Bahnreisender, Bergliebhaber, Freier Journalist auf-schiene.de
Und auch diese Video ist von gestern: Nach Ospizio Bernina bin ich im Triebwagen gefahren, der den Bernina Epxress zieht. Dieser ist, im Gegensatz zu den Panoramawagen, nicht Zuschlagspflichtig. Dafür kann man sogar die Fenster öffnen und natürlich habe ich das am Landwasserviadukt getan.
Zwischen Ospizio Bernina und St. Moritz fährt der Zug über die berühmte Motebello-Kurve mit Blick auf den Morteratsch-Gletscher. (Video vom Vortag auf der Fahrt in die Gegenrichtung)
Heute Morgen ging’s dann Richtung St. Moritz bei schönster Morgensonne. Personenzüge (am Tagesrand) mit Beförderung von Güterwagen sind bei der RhB keine Seltenheit. Heute Früh hing sogar eine Baumaschine dran.
Zurück ging’s dann mit dem letzten Zug des Tages bei wunderbarer Abendstimmung zu meinem Hotel auf der Passhöhe.
Jeden Sommer aufs Neue ein tolles Ergebnis ist die Fahrt über die Berninabahn im offenen Aussichtswagen.
In Pivka passt der Zug nicht an den Bahnsteig. Aussteigen darf ich trotzdem. Hier ist man bei der Bahn etwas pragmatischer unterwegs als in Deutschland, wo alle auf Nummer sicher gehen
Ich bin jeden Sommer dankbar, dass diese wunderbaren alten slowenischen Abteilwagen noch fahren. Seit diesem Jahr zwar nicht mehr nach Villach, dafür aber (wieder) nach Rijeka. Unterwegs im Abendzug Richtung Ljubljana.
10 Minuten verspätet (völlig ok) in Budapest angekommen nach 14 Stunden. Ich glaube, das war meine längste Tagzugfahrt am Stück bisher. Mir fällt gerade zumindest nichts längeres ein, das ich mal gemacht hätte. Und mir fällt auch immer noch nichts längeres ein, das es überhaupt in Mitteleuropa gibt.
Endspurt nochmal im Speisewagen, in dem schon eine Stunde von Ankunft in Budapest zusammengepackt wird (immerhin Bier im Plastikbecher gab es noch - vermutlich lief Spülmaschine schon) und mir Donau.
1x Brno, 3x Bratislava. Strecke landschaftlich eher unspektakulär (ok, immer noch bergiger und damit etwas spannender als Hamburg bis Dresden 😄)
Nach Lok- und Fahrtrichtungswechsel zieht es mich wieder in den Speisewagen. Leider viele der guten Hauptgerichte bereits ausverkauft, dazu habe ich ein paar komplizierte Allergene. So bleibt ein Hotdog für mich. Schade, hätte gerne mal gut hier gespeist!
In Prag leert sich der Zug. Auslastung meines Wagens der 1. Klasse liegt nun bei ca. 50%. So reist es sich wieder angenehmer. Bin dankbar, dass der Hungaria immerhin zwei A-Wagen hat. Sowohl der Berliner als auch der Metropolian (die beiden Äste, die der Hungaria bedient) haben i.d.R. nur 1x A.
Ab Berlin dagegen ist der Zug überfüllt. Er ist in beiden Klassen komplett ausreserviert (bin ich froh, dass ich gestern offenbar noch die allerletzte Reservierung bekommen habe) und die Menschen stapeln sich. In Dresden zwar großer Fahrgastwechsel, aber auch danach überfüllt. Draußen: Elbtal.
Ich fahre 1. Klasse, es sind zwei Großraumwagen eingereiht. Zwischen Hamburg und Berlin ist der Zug noch leer und natürlich besuche ich ein erstes Mal den Speisewagen.
Einer der wenigen „besonderen“ Züge in Deutschland, den ich noch nie gefahren bin, ist der EC „Hungaria“ von Hamburg nach Budapest. Heute ist es endlich soweit. Es dürften einer der (vielleicht sogar der? hat wer den Überblick?) längsten Zugläufe sein, die (auch) durch Deutschland führen.
Habe erst letzte Woche bei meiner Tour durch Spanien und Frankreich immer wieder betont, dass die Bahn in D alles andere als schlecht ist (richtig schlecht gerade nur die Zuverlässigkeit). Manchmal passieren aber so Dinge, da fällt es mir auch schwer, die Bahn noch irgendwie zu verteidigen:
Mit ca. +20 gut in Prag angekommen. Verspätung vor allem dank der Bauarbeiten und Umleitung in Deutschland.
Nach dem Grenzübertritt ist Happy Hour im Speisewagen und die Preise sind sehr niedrig (i.d.R. ca. halbiert), also ging es dorthin. Leider waren viele Gerichte bereits ausverkauft, besonders die, die es wirklich künftig nicht mehr geben wird, weil eine Küche benötigt wird. Also Fastfood für mich.
Eindrücke der Fahrt (Zug wurde über Jüterbog und Falkenberg geführt, offenbar Bauarbeiten an der Dresdener Bahn). Dazu tolles Herbstwetter
Vor kurzem konnte ich eine solche Garnitur bereits sichten. Sie ist noch nicht komplett. Der Speisewagen (bzw. eher Bistro-artig wie im railjet) und der Steuerwagen fehlen noch. So lange wird an einem Ende der Garnitur noch der klassische Vollspeisewagen eingereiht. Voraussicht bis zum Sommer.
Heute auf (vielleicht) Abschiedsfahrt. Es ging nochmal im EC mit den klassischen tschechischen Reisezugwagen nach Prag. Sukzessive kommen hier nun die neuen ComfortJet Garnituren zum Einsatz. Sie ähneln den railjets und we den bereits auf den ersten Umläufen eingesetzt.
Dann @sebwilken.net habe ich hier plötzlich ganz viele neue Menschen. Herzlich Willkommen! Und liebe Grüße aus dem ICE 2 auf dem Weg nach Berlin. Stelle gerade wieder einmal fest, wie angenehm das Fahrgefühl in diesen Zügen ist. Schade, dass die Ausmusterung bereits begonnen hat..
Hinter der schönen Atmosphäre des ICE 1, verbirgt sich eine Fahrt, bei der nichts laufen will: - 40 Minuten in Köln Hbf am Bahnsteig stehen und auf Personal warten (den FDL wirds gefreut haben)
Immer wieder ein Vergnügen: Der @speisewagen.social im ICE 1. Hier sogar noch ohne die neuste Modernisierung (LDV).