Daniel_Passport
@passportparty
Border nerd, mapmaker, traveler, blogger
Ennet der Grenze war es erstaunlicherweise erlaubt, die Bahnhöfe zu fotografieren. Aber wir wurden gebeten, die Bilder nicht auf Social Media zu veröffentlichen, weil es strategische Objekte sind. Stattdessen ein Grenz-Highlight: Der originale, zerschossene Grenzpfosten der Schlangeninsel 🇺🇦.
Čierna nad Tisou zastávka - Tiszacsernyő megálló 🇸🇰 Eins der längsten Bahnhofsschilder, das ich in letzter Zeit gesehen habe.
Biel 🇸🇰 Ähnlich heruntergekommen* wie Biel 🇨🇭 (Übrigens sind beide Biel-ingue, Biel/Bienne und Biel/Bély) *Ja ich weiss, nur ein Klischee. Ich mag Biel.
Nižná Myšľa 🇸🇰 (Sehr schön mit dem Haček statt Apostroph über dem L)
In den letzten zwei Wochen war ich in Osteuropa unterwegs, fast ausschliesslich mit dem Zug. Hier sind die schönsten Bahnhöfe, die ich unterwegs gesehen habe. Dolný Hričov 🇸🇰
Schweizerisch-italienische Grenze auf dem Monte Boglia. Lugano (Brè) 🇨🇭 Valsolda 🇮🇹
Unglaublich, dass es hier noch einen solch martialischen Grenzzaun gibt! Wohl noch aus dem kalten Krieg! Bei Novazzano 🇨🇭 und Ronago 🇮🇹.
Der südlichste Punkt der Schweiz 🇨🇭 (das Schild steht schon in Italien 🇮🇹)
Die rumänische CFR hat ein erhebliches Verspätungsproblem. Ist wohl der Genius Loki der eingesetzten Züge mit DB-Vergangenheit.
Meine erste Nacht im Kapselhotel-Nightjet der ÖBB. Ist ja super. Warum gibt's das nicht auf allen Linien? Nur das Piepen der Schlüssel ist eine Fehlkonzeption.
Im "Vollständigen Ortslexikon der Schweiz" (1862) ist er gleich in zwei Einträgen erwähnt, hier jener zu Bern. Kaum vorstellbar, dass das ohne Verletzung ausgegangen ist.
Theobald Weinzäpfli (tönt wie aus einer Kasperli-Geschichte) war ein berühmter Mann! Warum erinnert sich heute niemand mehr seiner?
Kiitos! Das wäre echt eine spannende Gegend... Leider habe ich es versäumt, auch die "finnischere" Ecke des Gebiets zu erkunden, als ich 2010 Nikel und Zapoljarnyj bereiste.
Utepils in Norwegens östlichster Stadt, Vardø. Es liegt ähnlich weit östlich wie Kairo oder Odesa.
Kein Sundowner, weil die Sonne geht hier nicht unter, aber mit etwas Glück gibt's Mitternachtssonne 🌞🇳🇴
Der riesige Bahnhof Delicias besteht ausschliesslich aus Beton, ist umgeben von Betonflächen, und das bei aktuell 40 Grad. Selbst die brutalistische Architektur der Sowjetunion oder Afrikas wirkt sanft und einladend im Vergleich dazu...
Heute geht's mit dem AVE weiter, was die Spanier weniger als vergüenza (Scham, Schande) empfinden. Ich dafür. Der Bahnhof Zaragoza Delicias ist echt Peak Menschenfeindlichkeit.
Ankunft in Zaragoza El Portillo, dem einstigen Hauptbahnhof. Heute ist er zu einer dunklen Cercanías-Station verkommen, das Gebäude wurde abgerissen. Durch ganz Zaragoza verläuft die Bahnlinie nun unterirdisch.
In Huesca müssen alle aussteigen: die Fahrt wird mit einem längeren Zug fortgesetzt - 3 Wagen! Immerhin diesmal mit Klimaanlage.
Kleine Bahnhöfe zwischen Sabiñánigo und Huesca 🇪🇸 Caldarenas-Aquilue Riglos Ayerbe
Die Fahrt geht durch enge Schluchten und an Felsformationen (bei Riglos) vorbei, die an US-Nationalparks oder den Sudan erinnern. Fast unmöglich aber zu fotografieren, gegen das Licht und mit getönten Zugfenstern...
In der Gegend hat die Renfe lauter hässliche Betonwürfel-Wartehäuser neben die schönen alten Bahnhöfe gestellt. Caldarenas-Aquilue 🇪🇸 Anzanigo 🇪🇸
In Sabiñánigo 🇪🇸 will der Motor lange nicht mehr anspringen, was uns 6 min Verspätung einbringt.
Aus Canfranc trifft pünktlich ein: ein heruntergewirtschafteter Media Distancia-Zug, bestehend aus nur zwei Wagen. Der Kondukteur kündigt an, dass man in Huesca in einen grösseren Zug umsteigt.
Der Bahnhof von Jaca 🇪🇸 macht einen sehr verwaisten Eindruck. Immerhin ist das WC in Betrieb, eine wichtige Wasserquelle an diesem unerbärmlichen Hitzetag.