Reporter ohne Grenzen
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Reporter ohne Grenzen verteidigt die Presse- und Informationsfreiheit weltweit. Wir kämpfen online wie offline gegen Zensur!
Mit dem Beginn der Proteste in #Belarus im Jahr 2020 wurde Maryna Solatawa zum Widerstandssymbol des unabhängigen Journalismus. Im September 2021 wurde die Chefredakteurin des wichtigsten unabhängigen Onlinemediums tut.by festgenommen und im März 2023 zu 12 Jahren Strafkolonie verurteilt.
Fünf Jahre Taliban: Zu dem Anlass zeigt Reporter ohne Grenzen nächste Woche (13. August) in Berlin den Film "No Good Men" (OmU). Anschließend diskutieren wir mit der Regisseurin/Autorin/Hauptdarstellerin Shahrbanoo Sadat und weiteren Journalisten. Noch gibt es Tickets: yorck.de/en/checkout/....
Der Krieg ist nicht vorbei. Viele Journalist*innen in #Gaza wurden Zeugen schwerer Gewalt der israelischen Armee, beklagen getötete Kolleg*innen und Angehörigen und leben unter katastrophalen Bedingungen – über die sie zugleich berichten. Wir unterstützen sie durch maßgeschneiderte Programme.
Medienbeben auf dem Balkan: Der Verkauf des Adria News Network wirft ernste Fragen auf. Zu ANN gehören Serbiens letzter großer unabhängiger TV-Sender N1 und Montenegros Vijesti. RSF fordert: volle Transparenz über die Finanzierung und verbindliche Garantien für redaktionelle Unabhängigkeit.
Wer dabei sein möchte, kann den QR-Code im Bild scannen. Beginn ist heute um 18 Uhr deutscher Zeit.
#Aserbaidschan: RSF verurteilt den unfairen Prozess, in dem fünf Medienschaffende des unabhängigen Mediums Toplum TV zu Haftstrafen zwischen 11 und 14 Jahren verurteilt wurden. Diese empörenden Urteile müssen aufgehoben und alle von Alijews Regime inhaftierten Journalist*innen freigelassen werden.
1.500 Journalist*innen, Medienschaffende und Medienhäuser aus 76 Ländern konnten wir zwischen 2010 und 2025 unterstützen. Darauf sind wir unglaublich stolz! www.reporter-ohne-grenzen.de/15-jahre-not...
Die tödliche Gewalt an Journalist*innen in #Mexiko nimmt kein Ende: Am 16. Juli wurde Josué Martínez Contreras vor den Augen seines Sohnes erschossen. Er ist bereits der sechste Journalist, der seit Jahresbeginn in Mexiko getötet wurde.
Der VBRG hat heute seine Jahresbilanz für das Jahr 2025 veröffentlicht. Über das Jahr dokumentierte der Verein rechte, rassistische und antisemitische Angriffe. Insgesamt waren es 3.167, die meisten davon rassistisch motiviert. Es wurden außerdem 35 Angriffe auf Journalist*innen dokumentiert.
#Türkei: Alican Uludağ, langjähriger Korrespondent der Deutschen Welle, wurde erneut von Behörden in Gewahrsam genommen. Der Journalist hat dieses Jahr bereits drei Monate im Gefängnis verbracht. Wir fordern seine sofortige Freilassung.
Was bedeutet Heimat, wenn sie tödlich sein kann? Der iranische Journalist Ashkan Shabani schreibt über seine ganz persönlichen Exil-Erfahrungen und warum die Freiheit, die Deutschland ihm gegeben hat, auch anstrengend sein kann. [1/4]
#Italien: RSF ist bestürzt über den Tod des Sportjournalisten Luigi Esposito, Mitarbeiter von La Città di Salerno, OttoChannel und Tutto C sowie Leiter der Nachrichtenseite TuttoSalernitana.com. Sein verbrannter Leichnam wurde in Eboli nahe Neapel gefunden. [1/2]
Die US-Regierung hat beschlossen, die Visadauer für internationale Journalist*innen auf 240 Tage zu verkürzen. Das erhöht nicht nur bürokratische Hürden, sondern führt zu extremer Unsicherheit: Das Heimatschutzministerium kann Anträge willkürlich ablehnen.
#Mexiko: Der Umweltjournalist Alex Serna wurde ermordet. Er berichtete über Umweltzerstörung und mutmaßliche Korruption lokaler Behörden und Unternehmen. Er ist der fünfte Journalist, der seit Jahresbeginn in Mexiko getötet wurde. Wir fordern die Behörden auf, den Fall umgehend aufzuklären.
Wenn Regierungen Journalist*innen an ihrer Arbeit behindern bringen sie in den vergangenen Jahren immer häufiger eine Begründung an: die nationale Sicherheit. Von Hongkong bis Türkei, von Russland bis zu den Philippinen – oft werden sogenannte Sicherheitsgesetze schlicht missbraucht. Das muss enden.
Am 13. August 2026 zeigt Reporter ohne Grenzen den Berlinale-Eröffnungsfilm NO GOOD MEN und diskutiert anschließend mit afghanischen Journalistinnen und der Regisseurin des Films über die dramatische Entwicklung des Landes in den vergangenen fünf Jahren.
Wir suchen eine*n neue*n #Referent*in für unser #Fundraising-Team! Du hast Erfahrungen im Non-Profit-Bereich, Interesse an der Arbeit in einer internationalen NGO und Erfahrung im Umgang mit Webanalyse-Tools? Dann bewirb dich bis zum 19.07.26. Mehr: reporter-ohne-grenzen.jobs.personio.de/job/2685688
In #Mexiko ist die Journalistin Roxana Berenice Guzmán Ramírez ermordet worden. Sie wurde am 2. Juni in Veracruz entführt und einen Monat später tot aufgefunden. Der Fall verdeutlicht die Unfähigkeit der Behörden, die Presse zu schützen.
#Aserbaidschan: Seit November 2023 sitzt Sevinj Vagifgizi willkürlich in Haft. Diese Woche verbrachte die Journalistin ihren dritten Geburtstag in Folge im Gefängnis – verurteilt zu neun Jahren, weil sie Korruption im Umfeld von Präsident Aliyev aufdeckte. Wir fordern weiter ihre Freiheit.
In #Kolumbien wurde Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten gewählt. Der ehemalige Anwalt ist bekannt für seine juristischen Schikanen gegenüber der Presse. Journalistinnen attackierte er wiederholt sexistisch. Wir machen uns Sorgen & fordern diese Repressalien zu beenden.
Die Bundesregierung hat heute ihren Entwurf für eine Reform der Nachrichtendienste veröffentlicht. Das über 700 Seiten starke Gesetzespaket soll BND und Verfassungsschutz deutlich mehr Befugnisse einräumen.
Sichert euch jetzt den RSF-Bio-Kaffee und unterstützt mit jeder Tasse die Pressefreiheit. ☕ Unsere Crowdfunding-Kampagne läuft nur noch 3 Tage – mit eurer Unterstützung bringen wir unseren Kaffee in die Supermarktregale! Es gibt auch tolle Bundles, u.a. mit Produkten von seawatch und CARE.
“Journalist*innen sind Verräter und Staatsfeinde”, "Medien sind der Feind", "Die Presse ist Abschaum" - Unsere neue Kampagne „Quotes“ versammelt 150 Originalzitate von Politiker*innen auf der ganzen Welt, die schonungslos zeigen: Journalist*in zu sein, ist brandgefährlich.
Im Osten des #Jemen ist der Journalist und TV-Korrespondent Mohammed Aïda durch einen Sprengsatz an seinem Auto getötet worden. Er wurde zuvor bedroht. Aïda hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Wir verurteilen diesen Mord scharf und fordern eine unabhängige Untersuchung.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat der Bundesregierung im Juni gleich zwei unserer Beschwerden zugestellt. Sie richten sich gegen die gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Staatstrojanern sowie für die strategische Fernmeldeaufklärung durch den BND.
Heute vor genau einem Jahr wurde Christophe Gleizes in #Algerien zu sieben Jahren Haft verurteilt. Reporter ohne Grenzen, die internationale Fußballgemeinschaft, Medien – viele Menschen setzen sich weltweit für den französischen Sportreporter ein. Doch noch immer sitzt Christophe Gleizes in Haft.
Beim @972mag.com arbeiten israelische und palästinensische Journalist*innen zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Unabhängige Berichterstattung direkt aus #Israel und #Palästina. Wieso ist ihrer Arbeit so wichtig und worüber berichten sie? Das lest ihr in unserem Blogartikel.
Giftanschläge, digitale Angriffe, Durchsuchungen bei Angehörigen – russische Journalist*innen sind auch im #Exil nicht sicher. Unser neuer Bericht dokumentiert transnationale Repressionsmethoden des russischen Staats gegen Exilmedienschaffende in #Deutschland. [1/3]