SOS MEDITERRANEE Deutschland
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Leben retten | Schützen & Begleiten | Bezeugen Mit dem Rettungsschiff #OceanViking bewahren wir Menschen im zentralen Mittelmeer vor dem Ertrinken. #TogetherForRescue
🔴 Heute Morgen hat die #OceanViking 55 Menschen, darunter 8 Frauen & 9 Kinder, aus einem überfüllten Schlauchboot in der maltesischen Such- und Rettungsregion aus Seenot gerettet. Sie waren drei Tage auf See. Ein Frontex-Flugzeug leitete den Notruf weiter. (1/3) 📸 Javier Alvarez / SOS MEDITERRANEE
11 verlorene Menschenleben. Unsere Albatross-Crew entdeckte heute im zentralen Mittelmeer die Körper von 11 Menschen. Einige trugen noch Kleidung, andere wurden von Reifenschläuchen über Wasser gehalten. Später bestätigte die Sea-Watch 5 den Fund.
Die 15 Personen, die am 11.08. gerettet wurden, sind heute sicher in Civitavecchia angekommen. Wir wünschen ihnen alles Gute! Während die EU weiterhin Mauern errichtet und Menschen so auf gefährliche Seewege zwingt, leistet @sosmediterranee.org vor Ort Hilfe und wahrt das internationale Seerecht.
(2/3) Wir beobachten eine der tödlichsten Fluchtrouten, auf der es noch immer zu Menschenrechtsverletzungen und Verstößen gegen das internationale Seerecht kommt. Gestern entdeckte die Crew der #AlbatrossUNO nach einem Notruf von @alarmphone.bsky.social ein Boot in Seenot.
(1/3) Während nach wie vor zahlreiche Menschen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen, sind wir mit #AlbatrossUNO zurück im Einsatz über dem zentralen Mittelmeer.
In letzter Zeit hat die Crew der Ocean Viking vermehrt besorgniserregendes und einschüchterndes Verhalten von Marine- und Sicherheitsschiffen gemeldet, die in internationalen Gewässern im Einsatz sind. Diese Schiffe haben die Ocean Viking über längere Zeiträume hinweg verfolgt. (1/4)
🟢 14 Überlebende sind in Brindisi von Bord der #OceanViking gegangen. Sie wurden vor vier Tagen aus einem kleinen, brüchigen, drei Meter langen Schlauchboot in internationalen Gewässern gerettet. (1/3) 📸 Maria Giulia Trombini / SOS MEDITERRANEE
🔴 Heute Morgen hat die Crew der #OceanViking 14 Menschen, darunter drei Frauen und ein siebenjähriges Mädchen, aus einem kleinen, in Seenot geratenen Schlauchboot in internationalen Gewässern der libyschen Such- und Rettungsregion gerettet. (1/3) 📸 Maria Giulia Trombini / SOS MEDITERRANEE
🔴Update: Heute Nachmittag hat die #OceanViking 38 Menschen aus Seenot in der tunesischen Such- und Rettungsregion gerettet. Mindestens 1/3 sind minderjährig, 8 sind Frauen. Sie befanden sich auf einem überfüllten, provisorisch gebauten Eisenboot. Sie sind nun sicher an Bord unseres Schiffes.
Kurz darauf tauchte ein Schiff der Corrubia-Klasse der libyschen Küstenwachen auf unserem Radar auf. Unsere wiederholten Funkrufe blieben unbeantwortet. Aus der Ferne wurden wir Zeugen, wie die Menschen abgefangen wurden. (2/3) 📷 Ania Gruca / SOS MEDITERRANEE
Das Handylicht von Rashid*, der erst 21 Jahre alt ist und aus dem #Sudan floh, machte vermutlich den Unterschied zwischen Leben und Tod für 36 Menschen aus. 📷 Ville Maali / SOS MEDITERRANEE *Name zum Schutz des Überlebenden geändert.
Während der EU-Pakt, der heute in Kraft tritt, auf Abschreckung und Grenzkontrolle setzt, setzt sich die Zivilgesellschaft weiterhin dafür ein, Leben zu retten. (1/2)
Dank der Zusammenarbeit zwischen @alarmphone.bsky.social, unserem Flugzeug #AlbatrossUNO und dem Rettungsschiff Solidaire werden 56 Menschen in Sicherheit gebracht, die auf See trieben. (1/2)
(1/2) Gestern entdeckte unser Flugzeug #AlbatrossUNO ein Boot in Seenot. Das Schlauchboot mit 50 Menschen an Bord wurde später von der #Nadir von @resqship.bsky.social gerettet.
Seit April hat die #AlbatrossUNO mehrere neue Einheiten der libyschen Küstenwachen dokumentiert, die zur Abfangung von Menschen eingesetzt werden. Pullbacks bedeuten: Menschen werden zurück nach Libyen gezwungen, in ein System aus Leid, Misshandlung und willkürlicher Freiheitsberaubung. (2/3)
🚨 RECAP #Albatross-Mission In wenigen Tagen dokumentierten wir 5 Pullbacks der libyschen Küstenwachen. Gestern beobachteten wir eine Abfangaktion durch bewaffnete Männer an Bord desselben Schiffstyps, der letzten Monat am Angriff auf die #SeaWatch5 in internationalen Gewässern beteiligt war. (1/3)
(2/2) Wenig später sichtete die Crew von #AlbatrossUNO ein weiteres Schlauchboot in Seenot: Die Luftkammern des Bootes waren bereits teilweise kollabiert, sodass die Männer, Frauen und Babys an Bord unmittelbar gefährdet waren. Die Rettung der Menschen wurde von der #Humanity1 durchgeführt.
(1/2) #AlbatrossUNO, unser Flugzeug, das wir mit @hpiswiss.bsky.social betreiben, ist wieder im Einsatz! Gestern Morgen entdeckte die Crew zwei Boote in Seenot. Auf dem ersten Boot befanden sich 50 Menschen. Nach Alarmierung der Behörden kam ihnen die italienische Küstenwache zur Hilfe.
🔵 Die #OceanViking ist auf dem Weg zum zugewiesenen sicheren Hafen in Savona, Italien – rund vier Tage vom Ort der Rettung entfernt. Weit entfernte Häfen verlängern die Zeit auf See für Überlebende und halten Rettungsschiffe fern von den Gebieten, in denen sie dringend gebraucht werden. 📸Marie Tihon
(1/2) 🔴 Heute Morgen rettete die #OceanViking 68 Menschen aus einem überfüllten Boot in Seenot, das von der Brücke aus in Maltas SAR-Zone gesichtet wurde. Die Überlebenden berichteten, 24 Stunden auf See verbracht zu haben. Viele waren erschöpft und dehydriert. Nun sind sie an Bord in Sicherheit.
🟢 Die 131 von der #OceanViking geretteten Menschen sind heute Morgen sicher in #Ravenna an Land gegangen. Am Pier gedachte die Crew der verstorbenen Person, die kurz nach ihrer Ankunft an Bord für tot erklärt wurde. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Liebsten. (1/2)
Trotz rauer See steuert die #OceanViking mit den Überlebenden an Bord #Ravenna an, 1.350 km vom Einsatzgebiet entfernt. Ein näherer Hafen wurde beantragt, von den Behörden jedoch nicht genehmigt.
Ayman* aus #Ägypten hatte bereits das Gebet der Sterbenden gesprochen. Dann kam die Crew der #OceanViking ihm zur Hilfe. Zu Aymans* Geschichte: www.sosmediterranee.de/aktuelles/fluchtgeschichte-aegypten-ayman 📷Ville Maali & Kenny Karpov / SOS MEDITERRANEE
(1/4) 🔴 Heute Morgen hat die #OceanViking 75 Menschen von einem überfüllten Boot gerettet. Der Fall wurde von #SeaBird entdeckt und von #AlarmPhone gemeldet. Alle Überlebenden sind nun sicher an Bord. Sie verbrachten fünf Tage und vier Nächte auf See. Einige litten unter schwerer Dehydrierung.
25 Einsätze. 1.358 aus Seenot gerettete Menschen. 327 Minderjährige. Und gleichzeitig: 111 Tage ohne Einsatz aufgrund des Angriffs der libyschen Küstenwachen auf die #OceanViking. Seenotrettung rettet Leben. Trotz politischer Hindernisse. Ganzer Jahresbericht: sosmediterranee.de/jahresbericht
🔴(1/3) Letzte Nacht, hat die #OceanViking 25 Menschen aus einem Boot in Seenot gerettet. Das Boot war nördlich der SAR - Grenze zwischen Libyen und Malta. Unter den Überlebenden waren zwei Frauen - eine von ihnen schwanger. Die Hälfte der Überlebenden sind minderjährig. Sie sind jetzt in Sicherheit.
(1/3) Gestern Morgen bezeugte die Crew unseres Flugzeugs #AlbatrossUNO wie die DOENICKE TIDE, ein Handelsschiff unter libyscher Flagge, eine Gruppe Schiffbrüchiger – darunter Frauen, Kinder und die Leiche einer verstorbenen Person – an die libyschen Küstenwachen übergab.
Rajan* floh als Angehöriger einer religiösen #Minderheit aus #Bangladesch. Sein Freund wurde bei lebendigem Leibe verbrannt. Er hofft, Sicherheit zu finden, um seine Familie zu sich holen zu können. *Name zum Schutz des Überlebenden geändert. 📸 Ville Maali & Claire Juchat / SOS MEDITERRANEE
(4/4) Für uns als zivile Seenotrettungsorganisation ist das ein wichtiges Signal: Unsere Arbeit schützt Leben – und sie braucht Rückhalt, Schutz und verlässliche Rahmenbedingungen.
(3/4) Der Appell macht genau darauf aufmerksam und fordert, was längst selbstverständlich sein sollte: 🟠 Schutz und Stärkung der Seenotrettung 🟠 Einhaltung des internationalen Seerechts 🟠 Keine Rückführungen in unsichere Länder wie Libyen 🟠 Schutz humanitärer Hilfe statt Kriminalisierung